Im Land der Verzweiflung. Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete. Von Nir Baram

2014 und 2015 ist Nir Baram in die besetzten Gebiete des Westjordanlands gereist. Um sich selbst ein Bild von der Lage seines Landes zu machen, hat der preisgekrönte Schriftsteller aus Israel Flüchtlinge, Siedler, Juden, Palästinenser, Politiker und Aktivisten befragt. Vorurteilslos spricht Baram mit den unterschiedlichen Bewohnern entlang der Grenzen, und stets schlägt ihm eine scheinbar einfache Wahrheit entgegen: "Trennung führt immer zu einem Mangel an gegenseitigem Verständnis und der Dämonisierung des anderen."

ISBN 978-3-446-25046-8     22,90 €  Portofrei     Bestellen

Nir Barams Reportagen beweisen eindrucksvoll, dass es möglich ist, aufeinander zuzugehen und dass es einen Weg jenseits der Zwei-Staaten-Lösung geben muss.
Der israelische Autor Nir Baram reist entlang der Green Line und befragt beide Seiten: Palästinenser und Israelis

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Der Autor:

Nir Baram, 1976 in Jerusalem geboren, ist Schriftsteller, Journalist und Lektor und setzt sich aktiv für die Gleichberechtigung der Palästinenser und für Frieden in Israel ein. Bei Hanser erschien 2012 sein Roman Gute Leute, ausgezeichnet mit dem Prime Minister Award for Hebrew Literature 2010, außerdem Im Land der Verzweiflung (Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete, 2016) und Weltschatten (Roman, 2016). Nir Baram lebt in Tel Aviv.

Nahost-Konflikt: "Wir steuern direkt auf einen totalen Bürgerkrieg zu." Der israelische Autor Nir Baram ist für sein Buch "Im Land der Verzweiflung" in die besetzten Gebiete gefahren. Er habe überprüfen wollen, ob eine Zwei-Staaten-Lösung überhaupt noch möglich sei, sagte er im DLF. Angesichts der Verzweiflung der Palästinenser warnte Baram vor einer Eskalation der Gewalt. Nir Baram im Gespräch mit Peter Kapern. → Deutschlandfunk 25.02.2016

Erstellt: 06.11.2018 - 07:54  |  Geändert: 10.11.2018 - 17:48

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