Jean Ziegler. Der Optimismus des Willens. DVD

1964 chauffiert Jean Ziegler den damals schon legendären Che Guevara bei einer Konferenzin Genf. Begeistert will er mit dem Revolutionär nach Kuba aufbrechen. Doch Guevara lehnt ab. Jean Ziegler solle hier in der Schweiz, wo er geboren ist, gegen den Kopf des kapitalistischen Monsters kämpfen. Seither kennt Jean Ziegler keine Ruhe: Unermüdlich prangert er als Schriftsteller, Professor, Abgeordneter im Schweizer Parlament und Mitarbeiterder UNO die Macht der Manager des Finanzkapitals und deren Verantwortung für den Hunger in der Welt an. Sein Engagement ist bis heute mit über 80 ungebrochen. Doch als er schließlich selbst nach Kuba reist, trifft er die karibische Insel im Wandel an und sieht plötzlich seine Ideen in Frage gestellt.

EAN 4250128420938 22.09.2017 vergriffen Mehr Infos (DVD) → www.jpc.de

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Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris. Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats, als dessen Berater er heute noch tätig ist. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« (1992) und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« (1998) haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Als Kritiker von Globalisierung und Raubtierkapitalismus ist er mit Bestsellern wie »Das Imperium der Schande« (2005), »Der Hass auf den Westen« (2007), »Wir lassen sie verhungern« (2012), »Ändere die Welt!« (2015) »Der schmale Grat der Hoffnung« (2017) und »Die Schande Europas« (2020) hervorgetreten. (Stand 05.2025)

Wikipedia (DE): Jean Ziegler

Bücher von Jean Ziegler

Mediathek

Anfang der 60er-Jahre begegnet der junge Jean Ziegler dem damals schon legendären Che Guevara 
bei einer internationalen Konferenz in Genf. Er ist begeistert und will mit ihm aufbrechen, um die Welt zu verändern. 
Doch Che Guevara überzeugt ihn, in Europa zu bleiben, um hier gegen den "Kopf des kapitalistischen Monsters" 
zu kämpfen. Seither kennt er als Schriftsteller, Professor, Abgeordneter im Schweizer Parlament und Mitarbeiter der UNO 
keine Ruhe, um in Büchern und Vorträgen die Macht der Manager des Finanzkapitals 
und deren Verantwortung für den Hunger in der Welt anzuprangern. 
Bis heute kämpft der 82-jährige Jean Ziegler für eine gerechtere Welt. 
Treu dem Versprechen, das er einst Che Guevara gegebenen hatte.

Regieinfos

Nicolas Wadimoff (Jahrgang 1964) ist ein Schweizer Filmregisseur, Dokumentarfilmer, Produzent und Drehbuchautor. Er wurde 1964 in Genf geboren und studierte Kommunikation mit Schwerpunkt Film an der Université du Québec à Montréal. Er ist Mitgründer der Produktionsfirma Akka Films, durch die er zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme produziert und Regie führte, die international auf Festivals gezeigt wurden und Preise erhielten. Seine Arbeit umfasst sowohl fiktionale als auch dokumentarische Werke, darunter „Clandestins“ und „Aisheen (Still Alive in Gaza)“, und behandelt oft gesellschaftlich relevante Themen. Wadimoff war zudem an der Förderung junger Filmschaffender beteiligt und leitete von 2019 bis 2023 die Filmabteilung an der HEAD-Genf. Er hat im Lauf seiner Karriere mehrfach an internationalen Filmfestivals wie Cannes, Berlin und Locarno teilgenommen. 

Website: Nicolas Wadimoff

Erstellt: 09.10.2018 - 11:02  |  Geändert: 23.12.2025 - 18:55