Es war doch gut gemeint
Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört

Über das Versagen der Politiker und das Unvermögen der Medien - und wie die Rechte davon profitiert. Der öffentliche Diskurs wird zunehmend von Sprech- und Denkverboten bestimmt. Wer sich negativ über Flüchtlinge äußert, gerät schnell unter Rassismusverdacht, und sich über den politisch unkorrekten US-Präsidenten Trump lächerlich zu machen, scheint wichtiger zu sein als die Frage, warum er überhaupt gewählt wurde. Durch das Gefühl, nicht mehr sagen zu dürfen, was man denkt, wird eine Spannung in der Gesellschaft erzeugt, die sich in einer starken Polarisierung mit Tendenz zum Extremen zeigt.

ISBN 978-3-7423-0342-4 vergriffen
ISBN 978-3-95971-843-1 2017 2,99 € Portofrei Bestellen (PDF)
ISBN 978-3-95971-842-4 2017 2,99 € Portofrei Bestellen (EPUB)

In ihrem Buch zeichnen der Medieninformatiker Daniel Ullrich und die Psychologin Sarah Diefenbach nach, welche guten Absichten ursprünglich hinter der Political Correctness standen und wann das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist. Gleichzeitig decken sie anhand zahlreicher Beispiele auf, welche Auswirkungen Medienmanipulation, Framing und Filterbubbles auf unsere Meinungsbildung haben und was es dem entgegenzusetzen gilt.  Ein Buch, das aufzeigt, wie es um die Meinungsfreiheit in unserem Land bestellt ist, und klarmacht: Es muss sich etwas ändern!

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Inhaltsverzeichnis

Politisch korrekte Moralapostel, Gesinnungsschnüffler und Denunzianten. Rezension eines wichtigen Buches mit falsch gewähltem Titel. Von Udo Brandes → Nachdenkseiten 24.04.2019 

Mediathek

Diether Dehm: Kein „Weiter so!“ gegen rechts
12.01.2018 | weltnetzTV YouTube (30.01.2018)

Autoreninfos

Daniel Ullrich ist Forscher am Lehrstuhl für Medieninformatik der LMU München. Er promovierte zum Thema intuitive Interaktion und erforscht das Zusammenspiel von Mensch und intelligenten Technologien und sozialen Medien, insbesondere deren gesellschaftliche Relevanz und Aspekte wie (überhöhtes) Vertrauen und Urteilsbildung. Gemeinsam mit Sarah Diefenbach verfasste er das Buch Digitale Depression. Wie neue Medien unser Glücksempfinden verändern. Quelle: m-vg.de

Sarah Diefenbach (* 1982) ist eine deutsche Psychologin und Publizistin. Seit 2015 ist sie Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 

Wikipedia (DE): Sarah Diefenbach

Verlag

Erstellt: 31.01.2018 - 08:51  |  Geändert: 13.03.2026 - 10:45