Allein unter Amerikanern Eine Entdeckungsreise. Von Tuvia Tenenbom

Seit über drei Jahrzehnten lebt Tuvia Tenenbom in New York. Als er sich 2015 für seine neue Großreportage erstmals auf eine Reise quer durch die USA begab, ahnte er nicht, was ihn erwarten würde: "Ich hätte nie gedacht, dass die Vereinigten Staaten so völlig anders sind, als ich immer angenommen hatte. Lange Jahre war ich überzeugt, dass ich sie ziemlich gut kennen würde. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. Erst jetzt entdecke ich so nach und nach das wahre Amerika, Stück für Stück, Mensch für Mensch, Staat für Staat."

ISBN 978-3-518-46734-3     16,95 €  Portofrei     Bestellen

Tenenbom reiste von Florida bis nach Alaska, von Alabama bis nach Hawaii, vom Deep South und Bible Belt bis an die Großen Seen und die Westküste, sprach mit Politikern und Predigern, mit Evangelikalen, Mormonen und Quäkern, mit Rednecks und Waffennarren, Kriminellen und Gefängnisinsassen, mit Indianern und Countrymusikern, Antisemiten und Zionisten, mit Obdachlosen und Superreichen und vielen, vielen mehr.
Die USA rühmen sich, "das Land der Freien und die Heimat der Tapferen" zu sein. Das wahre Amerika jedoch, so Tenenboms bestürzende Erkenntnis, ist weder frei noch tapfer, sondern ängstlich darauf bedacht, alle Freiheiten einzuschränken. Es ist in sich zutiefst gespalten, rassistisch und hasserfüllt. "Kann sich die Menschheit auf die USA verlassen? Ich würde es nicht tun."

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Abgründiger Hass für fünf Dollar Eine Kolumne von Tuvia Tenenbom. Der neue Präsident fördert bei liberalen New Yorkern Abgründe zutage, erlebt unser Kolumnist. Nur ein ägyptischer Taxifahrer und ein paar Republikaner sind begeistert. → Zeit Online 30.01.2017

Tuvia Tenenbom in der US-Provinz Ein New Yorker reist durch Trump-Land Er gibt sich arglos, dann reden die Leute freizügig mit ihm: Tuvia Tenenbom war unterwegs - "Allein unter Amerikanern". Und fand sie auf einem selbstzerstörerischen Kurs. Bald darauf wurde Donald Trump gewählt. Von Benjamin Moldenhauer → SPON 05.12.2016

Gremlizas Gespräche: »Ich wollte das fröhliche Amerika finden, das unterhaltsame Amerika, das schöne Amerika«, sagt Tuvia Tenenbom, Gründer des Jewish Theater von New York, über seine USA-Reisereportage. »Was ich entdeckt habe, ist ein rassistisches, ein egoistisches, ein geistloses Amerika – nichts, was ich gutheißen kann.« → Konkret 21.11.2016

 

 

Erstellt: 08.10.2016 - 21:28  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:58

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