Was man für Geld nicht kaufen kann. Von Michael J. Sandel

Was man für Geld nicht kaufen kann. Von Michael J. SandelDarf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten?

ISBN 978-3-548-37526-7     10,99€  Portofrei       Bestellen

Taschenbuchausgabe 2014


Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?

Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?

Inhaltsverzeichnis

1 PRIVILEGIEN
2 ANREIZE UND BELOHNUNGEN
3 WIE MÄRKTE DIE MORAL VERDRÄNGEN
4 DAS GESCHÄFT MIT DEM TOD
5 SPONSORING UND WERBUNG
Anmerkungen
Danksagung
Register

Mehr Infos...

Rezension:  Michael J. Sandel, “Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes”. Wer Fairness verhöhnt, wird seines Lebens nicht froh. Von Marianne Bäumler → Nachdenkseiten vom 30.01.2013

Buchkritik -- Michael J. Sandel -- Was man für Geld nicht kaufen kann. Die Finanz- und Bankenkrise hat neben den globalen monetären Verwerfungen einen kuriosen Nebeneffekt. Seit 2008, dem Jahr, in dem fast die gesamte Weltwirtschaft durch den Zusammenbruch von Spekulationsblasen zerstört wurde, deren Verursacher jedoch nicht für ihr kriminell anmutendes Verhalten zur Rechenschaft gezogen wurden, sondern die Regierungen die Folgekosten für Banken- und Staatsrettungen dem Steuerzahler in Rechnung stellten, hat eine bemerkenswerte Transformation wissenschaftlicher Fachbereiche stattgefunden. → InKulturA


 

Erstellt: 14.12.2012 - 20:00  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:04