Schöne Neue Welt 2030. Hrsg. Ullrich Mies

Die Corona-Krise brachte es an den Tag: Seit Beginn des Jahres 2020 ist die Fassade der westlichen Demokratien zusammengebrochen. Beim Umgang mit der Pandemie griffen die Machthaber fast allerorts zu autoritären Methoden. Ihre Instrumentalisierung geriet zu einem Eliten-Komplott, das jede Verschwörungstheorie in den Schatten stellt. Nichts hat die reale Funktion des bürgerlichen Staates so klar ins Licht gerückt wie diese Krise. Ullrich Mies lässt internationale Expertinnen und Experten zu Wort kommen. Sie befassen sich mit der "Neuen Normalität", die die Globalisten der Finanzwelt und des World Economic Forum für die Menschheit vorgesehen haben: eine digitalisierte, kontrollierte und transhumanistische, eine entmenschlichte Welt. Dagegen gilt es, die Analyse zu schärfen und die Erkenntnis als Waffe des Widerstands einzusetzen.

ISBN 978-3-85371-491-1     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Mit Beiträgen von Jens Bernert, Matthias Burchardt, Moritz Enders, Anneliese Fikentscher, Hannes Hofbauer, C. J. Hopkins, Caitlin Johnstone, Peter Koenig, Ullrich Mies, Anselm Lenz, Andreas Neumann, Marco Pizzuti, Hermann Ploppa, Wolfram Rost, Daniel Sandmann, Aya Velázquez, John W. Whitehead, Walter Weber und Ernst Wolff.

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Der Ausnahmezustand als Regel (Exklusivabdruck). Das Abnormale droht zur Normalität zu werden. Das Coronaregime hat die schändlichen Absichten der herrschenden Regierungen ans Licht gezerrt und sie als Vollzugsorgane des „Globalen Tiefen Staates“ (1) entlarvt. Die westlichen Regierungen haben sich im Rahmen der Coronakrise durch Ausnahmezustand, Sondergesetze und Sonderverordnungen, Ausgangssperren et cetera außerhalb der verfassungsmäßigen Ordnungen gestellt, unter fadenscheinigen Vorwänden wesentliche Grundlagen der bürgerlichen Demokratie abgeschafft und den Zivilgesellschaften den Krieg erklärt. Vor allem ist zu sehen, wie der erklärte Ausnahmezustand zur Regel wird. Kaum jemals wurden repressive Gesetze von denjenigen, die sie erlassen haben, zurückgenommen. So haben beispielsweise der Patriot Act der USA vom 26. Oktober 2001 als Folge von 9/11 und die Errichtung eines „zweiten Pentagon“ nach innen — des Department of Homeland Security — weite Teile der Bürgerrechte in den USA bis heute außer Kraft gesetzt. Mit der zum Regime mutierten Regierung unter Merkel wandelt sich Deutschland nach Naziherrschaft und SED-Staat in Richtung dritter Diktatur. → Rubikon 08.10.2021

Dystopische Aussichten (Exklusivabdruck). Wenn in einem System nicht nur Probleme gelöst werden müssen, sondern das System selbst das Problem darstellt, hilft nur radikaler Wandel. → Rubikon 23.09.2021

Welt – wohin? Das Erschreckende an der im Corona-Notstandsregime sichtbar gewordenen Parallelität von wirtschaftlichen Interessen und dem Aufbau politisch-autoritärer Staatsstrukturen ist das weitgehende Fehlen linker Kritik. Dies ist einerseits dem Verkennen der Funktion des Ausnahmezustandes geschuldet und andererseits der Einschätzung, es handele sich beim Corona-Regime um Maßnahmen, die zum Wohle der Volksgesundheit erlassen werden. Die Idee, dass das Gesundheitsargument nur vorgeschoben sein könnte, wird von vielen hastig als ungeheuerlich verworfen. – Ein Beitrag von Hannes Hofbauer aus dem Buch "Schöne Neue Welt 2030" → multipolar 30.09.2021

Der Autor:

Ullrich Mies, Jahrgang 1951, studierte Internationale Politik in Duisburg und Kingston/Jamaika. Seine Arbeitsgebiete umfassen Kapitalismuskritik, Demokratiezerfall und Antimilitarismus. Im Promedia Verlag erschienen von ihm (als Herausgeber gemeinsam mit Jens Wernicke): „Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“ (9. Auflage 2021) sowie „Der Tiefe Staat schlägt zu. Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet” (3. Auflage 2019).

 

Erstellt: 12.09.2021 - 13:33  |  Geändert: 13.10.2021 - 05:24

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