Rückkehr nach Birkenau. Wie ich überlebt habe. Von Ginette Kolinka

"Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können." Carolin EmckeIm.

März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für "Schindlers Liste" suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris.

ISBN 978-3-351-03463-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

"Eine außergewöhnliche Beschreibung des Unbeschreibbaren." Le Monde

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Stimme zum Buch:

»Dieses Buch wird zu den großen Zeugnissen der Shoah gezählt werden müssen. So schonungslos wie Ruth Klüger, so human wie Primo Levi, so ehrlich wie Jean Améry und dann eben auch sehr eigen – die Erinnerungen von Ginette Kolinka sind unverzichtbar in einer Zeit, in der sich die Stimmen mehren, die vergessen wollen. Ich wünschte mir, dass dieser Text in Schulen gelesen und in Familien diskutiert wird.« Carolin Emcke

Leseprobe des Verlags

Presse:

»Ein so außergewöhnlich klarer und harter Bericht, wie der von Ginette Kolinka gehört zu den wichtigsten und wohl auch bald letzten seiner Art und sollte überall gelesen werden.« (09.11.2020)

»Nach langem Schweigen meldet sich Ginette Kolinka als wichtige Zeugin des NS-Terrors.« (09.03.2020)

»Ein Buch, das einen innehalten lässt.« (27.02.2020)

»Bewegende Erinnerungen.« (26.01.2020)

»›Rückkehr nach Birkenau‹ ist eine Rückeroberung der Menschlichkeit im Erzählen.« (26.01.2020)

»Man (will) das Buch hier jedem und jeder zur Lektüre empfehlen.« (25.01.2020)

»Präzise beschreibt Kolinka die Abstumpfung, die Gier nach Essbarem, die harte Arbeit, das Ungeziefer, die Kälte und die ständige Gewalt.« (24.01.2020)

»Kolinkas Buch vermittelt einem das Gefühl, als unterhielte man sich selbst mit ihr. Die Zeitzeugin beschreibt mal wütend, mal traurig, mal nachdenklich,
was sie gesehen hat, ohne es intellektuell zu analysieren.« (21.01.2020)

»Ein wichtiges, zersetzendes Buch.« (18.01.2020)

Die Autorin:

Ginette Kolinka, Jahrgang 1925, war früher Verkäuferin in Paris. Die Monate in Auschwitz-Birkenau hat sie lange für sich behalten. Ihr außergewöhnlicher Lagerbericht wurde in Frankreich umgehend zum Bestseller. Ginette Kolinka lebt heute in Paris, hält Vorträge und führt regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz.

 

Die Übersetzerin:

Nicola Denis wurde mit einer Arbeit zur Übersetzungsgeschichte promoviert. Sie übersetzte u. a. Werke von Alexandre Dumas, Honoré de Balzac, Éric Vuillard, Olivier Guez und Anne Dufourmantelle. Nicola Denis lebt seit vielen Jahren in Frankreich.

 

Erstellt: 09.02.2021 - 06:13  |  Geändert: 09.02.2021 - 06:14

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