Die Verwandelten. Von Thomas Brussig

Zwei junge Menschen verwandeln sich in Waschbären. Thomas Brussig macht daraus einen hoch komischen Gesellschaftsroman.

Bräsenfelde ist ein Kaff in der Provinz, das man sich ungefähr so vorstellen muss, wie es heißt. Und dennoch begibt sich dort Aufregendes, Weltbewegendes: In der Waschanlage einer Tankstelle verwandeln sich Fibi und Aram, zwei übermütige Jugendliche in Waschbären. Was wie ein Witz anmutet, den niemand glauben kann, wird unabweisbare Realität, der man sich stellen muss. Keine kleine Zumutung für ihre Familien, die Mitschüler und vor allem für sich selbst. Hält dieser Blödsinn einer medizinischen Untersuchung stand? Beim Veterinär? Oder beim Kinderarzt? Was sagt der Genetiker? Wie steht es um die juristischen Implikationen? Menschenrechte? Kinderrechte? Tierrechte? Geht das wieder weg?

ISBN 978-3-8353-3605-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Und wenn nicht, lässt sich das Wunder touristisch nutzen, finanziell? Auf jeden Fall muss das ganze medial groß aufgezogen werden. Bald reisen Reporterteams aus aller Welt an, Stars und Sternchen kommen in die von Fibi moderierte tägliche Show, um sich von einem Waschbären befragen zu lassen. Aber was wird aus Fibi und Aram?
Thomas Brussig entwickelt aus einer phantastischen, aberwitzigen Ausgangssituation einen spannenden Roman, der mit großer Souveränität über unsere moderne Gegenwart erzählt.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe bei Google Books

Ein Waschbär erzählt. „Die Verwandelten“ ist vor allem Trash-Comedy. Von Michael Hametner → der Freitag 13.09.2020

Presse:

»ein wirkliches Vergnügen« (Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 09.02.2020)

»Der Autor hat mit dieser surreal-genialen Ausgangslage (...) ein ebenso kluges, wie witziges Szenario entworfen.«  (Martina Kothe, NDR »Buch des Monats«, 03.02.2020)

»ein bunter, absurder, irrwitziger Roman (…), bei dem es trotz der Tiere ganz schön menschelt.« (Thorsten Mack, NDR Kulturjournal, 03.02.2020)

»Eine tierisch lustige und sehr bissige Satire auf die menschliche Natur in unserer unmittelbaren Zukunft.« (Brigitte, 12.02.2020)

»Die Geschichte ist ihm (Brussig) fantastisch gelungen.« (Katrin Krämer, Radio Bremen, 15.02.2020)

»›Die Verwandelten‹ ist ein wunderbar tänzelnder Gesellschaftsroman.« (Petra Kohse, Frankfurter Rundschau, 06.02.2020)

»All das bringt Spaß, weil Brussig die absurde Medienwirklichkeit offenbar bestens von innen kennt und gar nicht groß übertreiben muss, um Komik zu erzeugen.« (Thomas Borchert, dpa, 13.02.2020)

»Brussigs Stärke sind die verrückten Dialoge, die Umgangssprache, und der Sound, den er verwendet. Da schreibt einer sehr direkt und mit einem Gespür für Echtheit.« (Felix Diewald, ORF fm4, 19.02.2020)

»Ein verrückt anmutender Roman, der dennoch viel über unsere gesellschaftliche Realität aussagt.« (Insa Grüning, mitvergnuegen.com, 13.01.2020)

»Ich habe mich köstlich amüsiert, aber ich fand manche Stellen zugleich sehr traurig.« (Frank Schmid, rbbKultur, 27.03.2020)

»Bissig und mit einem aufklärerischen Impetus« (Mario Pschera, neues deutschland, 29.02.2020)

»ein großer Spaß mit ernster Grundierung« (Anne Amend-Söchting, literaturkritik.de, 15.05.2020)

Der Autor:

Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit »Helden wie wir«. Es folgten u.a. »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« (1999), »Wie es leuchtet« (2004) und »Das gibt’s in keinem Russenfilm« (2015). Seine Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der mit einem seiner literarischen Werke wie auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionenpublikum erreichte.

Der Autor auf Wikipedia

 

Erstellt: 23.09.2020 - 07:59  |  Geändert: 02.10.2020 - 09:31

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