Das hybride Subjekt. Eine Theorie der Subjektkulturen von der bürgerlichen Moderne zur Postmoderne. Von Andreas Reckwitz

In welche Richtung formt die moderne Gesellschaft den Menschen? In welcher Weise wird das moderne Individuum "subjektiviert"? In seinem grundlegendem Buch, das thematisch in einer Reihe mit Die Erfindung der Kreativität und Die Gesellschaft der Singularitäten steht, unternimmt Andreas Reckwitz eine Tour de Force durch die Kultur- und Sozialgeschichte des Westens vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und beleuchtet die widersprüchlichen Anforderungen zwischen Selbstdisziplinierung, Selbstdarstellung und Selbstverwirklichung, denen das moderne Subjekt gegenübersteht.

ISBN 978-3-518-29894-7     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Am Ende wird deutlich: Das Subjekt der postmodernen Gegenwart ist ohne die Geschichte der Bürgerlichkeit und ohne die kulturellen Bewegungen von der Romantik bis zur Counter Culture der 1960er Jahre nicht zu verstehen. Innere Balance findet es freilich genauso wenig wie seine historischen Vorläufer.

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Der Autor:

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Soziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Seine viel beachtete Studie "Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne" wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. 2019 ist er Fellow im Thomas-Mann-Haus in Los Angeles.

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Erstellt: 28.06.2020 - 07:21  |  Geändert: 28.06.2020 - 07:26

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