Hongkong nach der Revolte: Eine Buchhändlerin, die nicht mehr weiß, welche Bücher sie noch verkaufen darf. Eine Dozentin, die nicht denunziert werden will. Ein Gesetz, so vage, dass jeder damit gemeint sein könnte, ein intelligenter Laternenpfahl und ein anarchistisches Café, das den Zuständen trotzt. Dieser Reisebericht beschreibt den Alltag in einer Stadt, in der die nationale Sicherheit die Freiheit ersetzt hat.
»Untertauchen geht dann nicht mehr« - Gespräch mit Penny Prinz über K.I. gestützte Überwachung
auf YouTube (30.07.2026) 37:20
Staaten überwachen ihre Bürger und auch die anderer Staaten – warum das in Zeiten von automatisierter Gesichtsanalyse und wachsender Autorität auch in Deutschland zum Problem für uns alle wird, erfahren wir von Penny Prinz. Sie ist Autorin und Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl für Recht im digitalen Zeitalter und Aktivistin in der Gruppe »Sicherheit ohne Überwachung«. Sie bietet uns einen Blick in unsere Zukunft und unterstreicht diesen mit ihrer Recherche aus Hong Kong. Außerdem zeigt sie auf, wofür diese Überwachung genutzt werden kann, am Beispiel des Genozids in Palästina. Inwiefern sind auch wir davon betroffen und können wir uns schützen?
Zeitstempel
00:00 Status Quo/ASOG
09:24 Warum wird überwacht?
12:00 Sind wir nur Versuchskaninchen?
15:50 Hong Kong/Chilling Effekt
19:00 Gaza
23:50 »The Palestine Laboratory«
26:25 »Sicherheitspaket 2.0«
31:20 Wie schützt man sich?