21.05.2026

Warum Waffen allein keinen Frieden schaffen - Friedensforscher Hendrik Simon & Maximilian Lakitsch

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auf YouTube (21.05.2026) 1:21:30

Buchbesprechung & Diskussion: Die Stärke des Rechts in Zeiten des Krieges

„Der Krieg ist zurück in Europa!“ – mit dieser Diagnose wächst auch die Unsicherheit: Müssen wir wieder in Kategorien der Machtpolitik denken? Oder bietet das Völkerrecht weiterhin einen tragfähigen Rahmen für Frieden?

In dieser spannenden Buchbesprechung diskutieren Hendrik Simon und Maximilian Lakitsch zentrale Thesen eines leidenschaftlichen Plädoyers für die Stärke des Rechts gegenüber dem „Recht des Stärkeren“. Im Fokus steht die Frage, ob die regelbasierte internationale Ordnung tatsächlich an ihr Ende gelangt ist – oder ob sie gerade jetzt verteidigt werden muss.

Hendrik Simon argumentiert klar gegen vermeintlich „realpolitische“ Perspektiven: Krieg war nie einfach nur Politik mit anderen Mitteln – er musste immer legitimiert werden. Anhand historischer und aktueller Beispiele, von der US-Außenpolitik bis zum russischen Angriff auf die Ukraine, zeigt er, warum das Völkerrecht kein naiver Idealismus ist, sondern ein zentraler Schutzmechanismus gegen Willkür und Gewalt.

Laufzeit
1h 21min 30s
Ereignisdatum
21.05.2026

Erstellt: 08.08.2026 - 12:38  |  Geändert: 08.08.2026 - 12:42

verwendet von

Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Stärke des Rechts gegen das Recht des Stärkeren 

»Der Krieg ist zurück in Europa!«, heißt es - und mit ihm die Angst. Müssen wir wieder die Sprache der Machtpolitik lernen, um den Frieden zu sichern? Stehen wir wirklich vor dem Ende der regelbasierten Ordnung?

Der preisgekrönte Friedensforscher Hendrik Simon bezieht in dieser hitzigen Debatte klar Stellung: Krieg war nie bloße Politik, er musste stets gerechtfertigt werden.