09.03.2026
China Responds to Trump Comments on Iran’s New Supreme Leader | APT
auf YouTube (09.03.2026) 15:46
Medienpräsenz
In diesem Video nimmt das chinesische Außenministerium im Rahmen einer regulären Pressekonferenz Stellung zu aktuellen internationalen Entwicklungen, insbesondere zur Lage im Iran und den Äußerungen von Donald Trump.
Zeitmarken
Reaktion auf die Lage im Iran
- Neuer Oberster Führer: China nimmt die Ernennung des Nachfolgers von Ayatollah Chamenei zur Kenntnis und betont, dass dies eine souveräne Entscheidung des Irans gemäß seiner Verfassung sei [02:59].
- Kritik an Donald Trump: Auf Trumps Drohungen, den neuen Obersten Führer ins Visier zu nehmen, reagiert China mit deutlicher Ablehnung. Das Außenministerium betont, dass China jede externe Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ablehnt und die Souveränität sowie territoriale Integrität des Irans respektiert werden müsse [14:51].
- Aufruf zur Deeskalation: China fordert alle Parteien auf, zur Diplomatie und zum Dialog zurückzukehren, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden [15:03].
Energiepolitik und globale Krisen
- Ölreserven: Angesichts von Berichten über Treffen der G7 und der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Freigabe von Notfallreserven betont China die Bedeutung der globalen Energiesicherheit für die Weltwirtschaft. China werde notwendige Schritte unternehmen, um die eigene Energiesicherheit zu gewährleisten [03:49].
- Kernenergie-Gipfel: Ein chinesischer Vize-Premierminister wird vom 9. bis 12. März am zweiten Gipfel für Kernenergie teilnehmen. China sieht sich hier als globaler Marktführer und plädiert für eine inklusivere und gerechtere globale Steuerung der Kernenergie [01:40].
Weitere internationale Themen
- Ukraine-Konflikt: China bekräftigt seine Position zur politischen Lösung der Ukraine-Krise und betont, dass die Beziehungen zu Russland auf den Prinzipien der Nicht-Allianz und Nicht-Konfrontation basieren und sich nicht gegen Dritte richten [11:38].
- Angriff auf UN-Friedenstruppen: China verurteilt den Angriff auf UNIFIL-Friedenstruppen im Libanon am 6. März scharf und bezeichnet dies als schwerwiegenden Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht [06:55].
- Beziehungen zu Lateinamerika: Zu Äußerungen Trumps über "feindliche ausländische Mächte" in der westlichen Hemisphäre erklärt das Ministerium, dass die Zusammenarbeit Chinas mit lateinamerikanischen Ländern nicht von geopolitischen Kalkülen getrieben sei und nicht durch Dritte gestört werden sollte [12:34].
- Taiwan und Japan: China kritisiert einen Besuch des taiwanischen Regierungschefs in Japan scharf und bezeichnet diesen als "provokativen Akt" für eine Unabhängigkeit Taiwans. Japan werde für solche Schritte "einen Preis zahlen" [08:15].
Sprache (Ton)
Englisch
Laufzeit
15min 46s
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