15:46

In diesem Video nimmt das chinesische Außenministerium im Rahmen einer regulären Pressekonferenz Stellung zu aktuellen internationalen Entwicklungen, insbesondere zur Lage im Iran und den Äußerungen von Donald Trump.

Zeitmarken

Reaktion auf die Lage im Iran

  • Neuer Oberster Führer: China nimmt die Ernennung des Nachfolgers von Ayatollah Chamenei zur Kenntnis und betont, dass dies eine souveräne Entscheidung des Irans gemäß seiner Verfassung sei [02:59].
  • Kritik an Donald Trump: Auf Trumps Drohungen, den neuen Obersten Führer ins Visier zu nehmen, reagiert China mit deutlicher Ablehnung. Das Außenministerium betont, dass China jede externe Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder ablehnt und die Souveränität sowie territoriale Integrität des Irans respektiert werden müsse [14:51].
  • Aufruf zur Deeskalation: China fordert alle Parteien auf, zur Diplomatie und zum Dialog zurückzukehren, um eine weitere Eskalation der Spannungen zu vermeiden [15:03].

Energiepolitik und globale Krisen

  • Ölreserven: Angesichts von Berichten über Treffen der G7 und der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Freigabe von Notfallreserven betont China die Bedeutung der globalen Energiesicherheit für die Weltwirtschaft. China werde notwendige Schritte unternehmen, um die eigene Energiesicherheit zu gewährleisten [03:49].
  • Kernenergie-Gipfel: Ein chinesischer Vize-Premierminister wird vom 9. bis 12. März am zweiten Gipfel für Kernenergie teilnehmen. China sieht sich hier als globaler Marktführer und plädiert für eine inklusivere und gerechtere globale Steuerung der Kernenergie [01:40].

Weitere internationale Themen

  • Ukraine-Konflikt: China bekräftigt seine Position zur politischen Lösung der Ukraine-Krise und betont, dass die Beziehungen zu Russland auf den Prinzipien der Nicht-Allianz und Nicht-Konfrontation basieren und sich nicht gegen Dritte richten [11:38].
  • Angriff auf UN-Friedenstruppen: China verurteilt den Angriff auf UNIFIL-Friedenstruppen im Libanon am 6. März scharf und bezeichnet dies als schwerwiegenden Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht [06:55].
  • Beziehungen zu Lateinamerika: Zu Äußerungen Trumps über "feindliche ausländische Mächte" in der westlichen Hemisphäre erklärt das Ministerium, dass die Zusammenarbeit Chinas mit lateinamerikanischen Ländern nicht von geopolitischen Kalkülen getrieben sei und nicht durch Dritte gestört werden sollte [12:34].
  • Taiwan und Japan: China kritisiert einen Besuch des taiwanischen Regierungschefs in Japan scharf und bezeichnet diesen als "provokativen Akt" für eine Unabhängigkeit Taiwans. Japan werde für solche Schritte "einen Preis zahlen" [08:15].

32:47

Bei den Vereinten Nationen kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung, als der Iran und die USA sich wegen landesweiter Proteste, Vorwürfen ausländischer Einmischung und Drohungen mit militärischen Maßnahmen offen stritten. Der Vertreter des Iran warf Washington vor, die UN-Plattform zu missbrauchen, gewalttätige Gruppen zu unterstützen und unter dem Deckmantel der Menschenrechte Chaos und einen Regimewechsel anzustreben. Teheran machte die USA und Israel für die Eskalation der Unruhen verantwortlich, verwies auf frühere amerikanische Interventionen und warnte, dass jede Aggression eine rechtmäßige Reaktion gemäß der UN-Charta auslösen würde.

Die USA konterten und warfen der iranischen Führung Massenunterdrückung, Menschenrechtsverletzungen, Terrorismusunterstützung und die Unterdrückung von Demonstranten durch Internet-Sperren vor. Unterstützt durch die starke Rhetorik von Präsident Donald Trump erklärte Washington, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen“, und stellte die Unruhen als globales Sicherheitsproblem und nicht als interne Angelegenheit dar. Der explosive Schlagabtausch verwandelte den Sicherheitsrat in ein Schlachtfeld und machte deutlich, wie die innenpolitischen Proteste im Iran zu einer ausgewachsenen internationalen Konfrontation mit weitreichenden Folgen eskaliert sind.


A heated confrontation unfolded at the United Nations as Iran and the United States clashed openly over nationwide protests, accusations of foreign interference, and threats of military action. Iran’s representative accused Washington of hijacking the UN platform, backing violent groups, and attempting to engineer chaos and regime change under the guise of human rights. Tehran blamed the U.S. and Israel for escalating unrest, cited past American interventions, and warned that any aggression would trigger a lawful response under the UN Charter.

The U.S., firing back, accused Iran’s leadership of mass repression, human rights abuses, terrorism sponsorship, and silencing protesters through internet blackouts. Backed by strong rhetoric from President Donald Trump, Washington declared that “all options are on the table,” framing the unrest as a global security issue rather than an internal matter. The explosive exchange turned the Security Council into a battleground, exposing how domestic protests in Iran have escalated into a full-blown international standoff with far-reaching consequences.

20:33

Original: WATCH FULL: Russia’s Lavrov Blasts West, NATO, and Israel at UNGA — Calls for Multipolar World | APT

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält eine flammende Rede vor der 80. UN-Generalversammlung in New York. Er wirft dem Westen Heuchelei vor, verurteilt die Kriege der NATO im Irak, in Libyen und Jugoslawien, kritisiert Israels Vorgehen im Gazastreifen und warnt vor einer NATO-Erweiterung. Lawrow signalisiert zudem Russlands Bereitschaft, mit der Ukraine über Sicherheitsgarantien zu verhandeln, drängt auf eine UN-Reform und plädiert für eine multipolare Weltordnung.

23:18

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält eine eindrucksvolle Rede vor der UN-Generalversammlung 2024 und kritisiert darin die NATO-Erweiterung, westliche Sanktionen und die globale Dominanz der USA. Er prangert die Heuchelei des Westens an, beleuchtet die Probleme des globalen Südens und verteidigt Russlands Position zur Ukraine, zu Palästina und zum Völkerrecht. Ein detaillierter Blick auf Lawrows Vision einer gerechteren, multipolaren Weltordnung.

22:21

Die unabhängige Journalistin Abby Martin analysiert gemeinsam mit APT den fragilen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran und hinterfragt, ob er tatsächlich ein Schritt in Richtung Frieden oder nur eine weitere Pause vor einer Eskalation ist. Von US-Waffenexporten bis hin zu verdeckten Attentaten enthüllt Martin die tieferen Hintergründe hinter der Rhetorik von Sicherheit, Freiheit und Diplomatie im Nahen Osten.
 

52:30

In einem eindrucksvollen Gespräch mit der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagt der erfahrene Journalist Rick Sanchez, was viele nicht sagen: „Was Amerika angeblich sein will, sehe ich heute in Russland.“ Die beiden diskutierten über die wachsende Ernüchterung über die US-Führung, die Doppelmoral des Westens und den überraschenden Optimismus in den Beziehungen zwischen den USA und Russland. Sacharowa stimmt dem zu und merkt an, dass die US-Regierung erstmals seit Jahrzehnten gezwungen sei, ihre eigenen innenpolitischen Krisen anzuerkennen. Beginnt in Washington eine neue Ära des Realismus und der Verantwortlichkeit?

Verfolgen Sie diesen ausführlichen Austausch über die sich verändernde globale Narrative, die Rolle unabhängiger Medien und warum Moskau amerikanischen Idealen näher stehen könnte als Washington selbst.