Ukraine setzt „Mascha und der Bär“ auf die schwarze Liste – Moskau reagiert mit Spott. Kiew stuft die russische Trickfilmserie als Gefahr für die nationale Sicherheit ein. Sie verbreite prorussische Narrative, die als Unterhaltung für Kinder getarnt seien. Von Peter Steiniger Berliner Zeitung 21.08.2026
Wird Russland das überleben? Selenskij verbietet Zeichentrickserie "Mascha und der Bär". Bisher konnte Russland den ukrainischen Sanktionen standhalten, doch eine neue Initiative von Wladimir Selenskij könnte vielleicht das Blatt wenden – Kiew verbietet den internationalen Zeichentrickhit "Mascha und der Bär". In der Ukraine war dessen YouTube-Kanal das beliebteste Kinderprogramm. RT.DE 21.08.2026
Die Top-20-Folgen
Mascha und der Bär ist eine russische Computeranimationsserie und Sie basiert lose auf einem bekannten russischen Volksmärchen. Sie handelt von den Abenteuern des kleinen, süßen, gutherzigen wie auch etwas tollpatschigen und teilweise nervenden Mädchens Mascha und des harmonieliebenden, aber durchaus reizbaren Bären, der früher ein Zirkusbär war. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Animationsserien des Internetzeitalters. Einzelne Episoden gehören zu den meistgesehenen YouTube-Videos weltweit.
Im August 2026 geriet die Serie politisch in die Schlagzeilen, da die Ukraine sie aufgrund von Vorwürfen russischer Propaganda und wegen der generierten Werbeeinnahmen offiziell verboten hat. Hauptvorwürfe:
- Der Youtube macht gute Umsätze, die damit durch die abgeführten Steuern den Ukrainekrieg finanzieren helfen.
- Der Bär, klassisches Symbol für Russland, lade zur Identifikation ein und mache Russland sympathisch, sei folglich ein russisches Propagandawerkzeug.
Wikipedia (DE): Mascha und der Bär