Ein US-Bundesgericht hat die Sanktionen gegen Francesca Albanese, die UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete, vorläufig ausgesetzt und entschieden, dass die US-Regierung ihr Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt habe. Die US-Regierung hat nun jedoch einen Eilantrag gestellt, um die Sanktionen gegen Albanese wieder in Kraft zu setzen.
Albanese wurde wegen ihrer Empfehlung an den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) sanktioniert, israelische Amtsträger wegen ihrer Handlungen im Gazastreifen wegen Kriegsverbrechen strafrechtlich zu verfolgen. Außerdem veröffentlichte sie einen Bericht, in dem sie große westliche Konzerne der Mittäterschaft an Israels Völkermordkrieg bezichtigte.
In dieser Sonderausgabe von „The Newsmakers“ spricht Francesca Albanese über den Preis, den man zahlt, wenn man sich gegen Israels Handlungen ausspricht, und über die massiven Bemühungen, sie zum Schweigen zu bringen.
The US federal court has temporarily blocked sanctions against Francesca Albanese, the UN Special Rapporteur for the occupied Palestinian territories, ruling that the US government violated her free speech rights. However, the US government has now filed an emergency appeal, seeking to reinstate sanctions on Albanese.
Albanese was sanctioned over her recommendation to the International Criminal Court (ICC) to pursue war crimes prosecutions against Israeli officials over their actions in Gaza. She also published a report accusing major Western corporations of complicity in Israel’s genocidal war.
On this special edition of The Newsmakers, Francesca Albanese talks about the cost of speaking out against Israel’s actions and the powerful efforts to silence her.