Die Finanzialisierung der deutschen Ökonomie am Beispiel des Wohnungsmarktes. Von Philipp Metzger

Philipp P. Metzger analysiert mit marxistischen und postkeynesianischen Ansätzen sowie der materialistischen Staatstheorie die Entwicklung des deutschen Wohnimmobilienmarktes der letzten Jahrzehnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich in Deutschland eine spezifisch fordistische Wohnpolitik, die auf zwei Werkzeuge setzte: Mietrecht und sozialer Wohnungsbau. Politisches Ziel war, qualitativ hochwertige Mietwohnungen zu günstigen Preisen für alle zu schaffen.

ISBN 978-3-89691-262-6     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Philipp Metzger zeigt, wie sich der fordistische Mietwohnungsmarkt hin zu einem finanzialisierten Markt transformierte. Damit einher ging der Aufstieg von börsennotierten Wohnimmobilienkonzernen wie der Deutsche Wohnen und Vonovia - mit dramatischen Folgen für Mieterinnen und Mieter und die Beschäftigen dieser Gesellschaften.

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Inhaltsverzeichnis

Unter Renditedruck. Literatur Wie mit Mieter:innen spekuliert wird, zeigt Philipp P. Metzgers Doktorarbeit. Von Kalle Kunkel → der Freitag 15.10.2020

Macht des Finanzkapitals. Vorabdruck: Die zunehmende Privatisierung und Einbindung des Wohnungsmarktes in eine deregulierte Finanzwirtschaft führt zu immer größerer sozialer Ungleichheit. Üben Private-Equity-Fonds und Immobilien-AGs mit ihrem Geschäft hegemoniale Macht aus? junge Welt 10.07.2020

Der Autor:

Philipp P. Metzger, geb. 1983, studierte Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und promovierte anschließen im Fachbereich Politikwissenschaft an der Universität Wien. Während seiner Promotion war er Stipendiat der Rosa Luxemburg Stiftung und Dozent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte waren materialistische Staats- und Ökonomiekritik sowie insbesondere Finanzialisierung und kritische Wohnungsmarktforschung

 

Erstellt: 17.05.2020 - 07:40  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:56