Fliegen. Ein Portrait. Von Peter Geimer

Kaum ein Lebewesen ist uns so lästig wie die Fliege; wo sie auftaucht, stört sie und legt dabei noch eine bemerkenswerte Penetranz an den Tag. Kein Wunder, dass sich seit der Antike gegen diese wehrlosen Insekten eine regelrechte Verdammungsliteratur etabliert hat, die am liebsten jeder Fliege etwas zuleide tun würde. In seiner Kulturgeschichte des scheinbar überflüssigen Insekts zeigt Peter Geimer seinen erstaunlichen Facettenreichtum, von der Faszination für seinen besonderen Sehapparat in Film-, Fernseh- und Fotografiegeschichte über seinen Auftritt in der Malerei bis hin zu seiner zentralen Rolle für die Erforschung der Gene.

ISBN 978-3-95757-617-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Angesichts dessen stellt sich die Frage, warum wir die Fliege dennoch mit solch einem Furor ablehnen, umso dringlicher. Ein Verdacht drängt sich auf: Möglicherweise neiden wir ihr ihre stoische Unbekümmertheit und ahnen insgeheim, dass wir ihr wohl gleichgültiger sind als sie uns.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Presse:

»Liebevoll schildert der Autor die unerwartet reiche Geschichte eines Insekts, das uns vor allem nervt.« Daphne Tokas, Literaturkritik

»Es ist erstaunlich, wie viele spannende und unterhaltsame Fliegengeschichten der Autor in diesen kleinen, dazu noch schön bebilderten Band gepackt hat.« Joachim Ringleb, Informationsmittel für Bibliotheken

Der Autor:

Peter Geimer, 1965 geboren, ist Kunsthistoriker und beschäftigt sich u. a. mit der Geschichte und der Theorie der Fotografie, mit Historienmalerei und Film. Nach akademischen Stationen in Zürich und Bielefeld ist er seit 2010 Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Zuletzt erschienen Derrida ist nicht zu Hause. Begegnungen mit Abwesenden (Philo Fine Arts) und Bilder aus Versehen. Eine Geschichte fotografischer Erscheinungen (Philo Fine Arts).

 

Erstellt: 14.05.2020 - 07:59  |  Geändert: 14.05.2020 - 08:06

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