Wegweiser Solidarische Ökonomie
Anders Wirtschaften ist möglich
Solidarische Ökonomie hat viele Gesichter. Sie umfasst Ideen und Konzepte einer Wirtschaft, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, sondern menschliche Bedürfnisse erfüllt. Der Wegweiser gibt Einblicke in verschiedene aktuelle Ansätze wie Genossenschaften, Soziale Ökonomie, Social Business, Commons, Feministische Ökonomie und Care, Degrowth und andere. Dabei kommen auch kritische Perspektiven nicht zu kurz. Potenziale und Grenzen werden ebenso benannt wie Vereinnahmungen ideeller Ziele zu kommerziellen oder politisch fragwürdigen Zwecken.
Zusätzlich werden Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt. Bei allen Unterschieden dieser Ansätze und Praxen haben sie gemeinsam, dass die Menschen und ihre sozialen Beziehungen die Basis dieses solidarischen Wirtschaftens sind.
Herausgegeben von NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V. Verein zur Förderung der sozialpolitischen Arbeit.
Elisabeth Voß, langjährige Aktivistin und Autorin im Feld der alternativen und solidarischen Ökonomien hat ein vor allem für Einsteiger_innen sehr lesenswertes Buch vorgelegt.... Ihr mit einem nützlichen Literaturverzeichnis versehenes Buch macht überdeutlich, dass es angesichts einer Welt, in der das Leben der einen (wenigen) jedes Maß verloren hat, und in der das Leiden der anderen (vielen) unermesslich ist, viele Alternativen gibt und wie diese – fragend und optimistisch – weitergetragen werden könnten. Rezension von Bernd Hüttner → Wem gehört die Welt 04.11.2015
Der Wegweiser steckt übersichtlich das Feld ab, in dem jede und jeder sich einbringen kann, und gibt Hinweise, worauf es beim Tun ankommt. Rezension von Dieter Koschek → Oya 37/2016
Presse:
"In einem kleinen Buch vermittelt Elisabeth Voß ein breites wie tiefes Verständnis solidarischer Ökonomie.... Sie vergleicht für alle Bereiche die aktuelle Lage mit möglichen solidarischen Strukturen und befasst sich dabei auch mit feministischer Ökonomie, Frauenbetrieben und Frauenprojekten." Ulrich Brömmling in DHIVA - Zeitschrift für Frauen zu Sexualität und Gesundheit, 12/2015
Dieses Buch ist ein Kompass. Ich denke es ist ideal für Engagierte bei Attac, in Kost-Nix-Läden, FabLabs, in Gemeinschaftsgärten, in Hausprojekten und in verschiedenen Gruppen zur eigenen Standortbestimmung. Aber ich empfehle es auch allen, die auf den Montagsmahnwachen, als „besorgte Bürger“ und als „Wahrheitssucher“ im Internet unterwegs sind. Hier werden positive Alternativen zur allgemeinen Untergangsstimmung aufgezeigt, ohne deswegen auf Selbstkritik zu verzichten. Es gibt nicht die eine Lösung für alle Probleme, denn genau diese Suche nach dem einen Schalter, ist Teil des Problems." Blicklicht (Kultur Cottbus), 12/2015
Was ist solidarische Ökonomie? - Elisabeth Voß (1/4) ecapio Youtube 03.09.2011
