Kampf ums Recht. Beiträge zum komplizierten Verhältnis von Politik, Arbeit und Justiz. Von Rolf Geffken

Viele nehmen ihre Rechte gar nicht wahr. Sie fürchten um den Verlust ihres Arbeitsplatzes, um die Kosten und Risiken eines gerichtlichen Verfahrens oder befürchten Sanktionen nach einem möglichen Erfolg. Trotzdem ist der Glaube an das Recht weit verbreitet. Er befördert nicht nur die Rechtswahrnehmung, sondern beeinflusst auch politische Debatten und Prozesse. Im komplizierten Verhältnis von Recht und Politik gewinnt das Recht zunehmend an Dominanz.

ISBN 978-3-89965-743-2     16,80 €  Portofrei     Bestellen

Nicht selten erschwert diese Vorherrschaft sogar den Zugang zu politischen Alternativen. Juristen werden zu politischen Akteuren und Politik wird verrechtlicht.In den in diesem Buch veröffentlichten Aufsätzen der letzten sieben Jahre unternimmt der Autor anläßlich seiner jetzt 40 Jahre währenden anwaltlichen Tätigkeit den Versuch, dieser Rolle des Rechts - vor allem des Arbeitsrechts - auf den Grund zu gehen.
"Wer das Recht auf seiner Seite fühlt, muß derb auftreten", sagt Goethe in seinen "Maximen und Reflexionen". Doch treten die Menschen tatsächlich derb auf, wenn sie sich im Recht fühlen?

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Der Autor:

Dr. Rolf Geffken, Fachanwalt für Arbeitsrecht seit 1977, zahlreiche Publikationen u.a. zum Arbeitsrecht, zur Gewerkschaftspolitik, zur Schifffahrtsgeschichte und zu China (u.a. bei VSA: Der Preis des Wachstums, 2005)

 

Erstellt: 30.10.2019 - 05:55  |  Geändert: 30.10.2019 - 05:56

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