Kriegerische Tauben. Hrsg. Jürgen Peter Schmied

Im Zuge der Aufklärung kam die Idee auf, dass Demokratien eine friedliche Außenpolitik betreiben würden. Verschiedene Politiker aus dem liberalen Spektrum haben in den vergangenen zweihundert Jahren mit dieser Vorstellung sympathisiert und dennoch Kriege geführt, wenn sie an der Macht waren. Der Band untersucht dieses widersprüchliche Phänomen - angefangen mit Thomas Jeffersons Vorstellungen von Krieg und Frieden, über William E. Gladstones Intervention in Ägypten und die Entscheidung David Lloyd Georges und Woodrow Wilsons zum Eintritt in den Ersten Weltkrieg bis hin zu John F. Kennedys Eingreifen in Vietnam.

ISBN 978-3-8471-0974-7     40,00 €  Portofrei     Bestellen

Zudem werden Joschka Fischers Unterstützung für eine Intervention im Kosovo, Tony Blairs Beteiligung am Irakkrieg und Barack Obamas Drohnenkrieg gegen den Terror betrachtet.
Warum führen friedliebende Politiker immer wieder Kriege?

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Der Herausgeber:

Dr. Jürgen Peter Schmied ist Historiker und Lehrbeauftragter für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn.

 

Erstellt: 13.08.2019 - 05:39  |  Geändert: 13.08.2019 - 05:40

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