Absturz der MH-17. Von Bernd Biedermann und Wolfgang Kerner

Beim Absturz einer Boeing 777 der Malaysian Airlines, die am 17. Juli 2014 als Flug MH-17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur unterwegs war, verloren 298 Menschen, darunter 80 Kinder, ihr Leben. Die Maschine wurde über der Ostukraine abgeschossen. Wie konnte das geschehen?
In einer sofort einsetzenden Medienschlacht wurde behauptet, das Flugzeug sei von pro-russischen Separatisten mit einer Flugabwehr-Rakete des Systems Buk abgeschossen worden. War dem tatsächlich so?

ISBN 978-3-86933-220-8     14,50 €  Portofrei     Bestellen

Die beiden Autoren, hohe Offiziere der Fla-Raketentruppen der ehemaligen NVA bzw. Fachlehrer für Technik im Lehrstuhl Fla-Raketentruppen, versuchen in ihrer Argumentation die "offizielle" Version des Abschusses der Boeing 777 zu relativieren. Dabei stützen sich die Verfasser primär auf "linke" Argumentationslinien.

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Inhaltsverzeichnis

Die Autoren:

Bernd Biedermann

Oberst a.D., Dipl.-Mil., Jahrgang 1942 Nach dem Abitur 1960 trat er als Freiwilliger den Wehrdienst in der NVA an, absolvierte die Flak-Artillerie-Schule in Potsdam und wurde 1962 Offizier der Fla-Raketentruppen. Nach einem Studium an der MAK „Friedrich Engels“ in Dresden wirkte er dort als Fachlehrer für Schießlehre. Nach seiner Versetzung zur Verwaltung Aufklärung der NVA absolvierte er 1974 ein Praktikum in Peking, wo er dann von 1979 bis 1982 Gehilfe des Militärattachés war. Von 1984 bis 1988 war er Militär-, Marine- und Luftwaffenattaché bei der Botschaft der DDR in Brüssel und Luxemburg und wurde wiederholt als Manöverbeobachter eingesetzt. Bis zum 3. Oktober 1990 gehörte er dem Verifikationszentrum beim Chef des Hauptstabes an. Nachdem ihn die Bundeswehr zunächst mit seinem Dienstgrad übernommen hatte, beendete er Ende 1990 auf eigenen Wunsch den aktiven Dienst. Von 1991 bis 2002 war er in privaten Unternehmen der Kampfmittelräumung tätig. Bernd Biedermann ist Autor und Mitherausgeber folgender Bücher: „Offizier, Diplomat und Aufklärer der NVA – Streiflichter aus dem Kalten Krieg“ (2008), „Die Militäraufklärung der NVA – Ehemalige Aufklärer berichten“ (2007), „Frontstadt Berlin – Vom Potsdamer Abkommen bis zum Mauerbau“ (2010), „Die Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR (2010), „Der Fla-Raketenkomplex S-300 in der NVA“ (2011), „Militärs der DDR im Auslandsstudium“ (2013), „Krieg am Himmel“ (2014), „Paraden und Rituale der NVA“ (2015), „Vom Kanonier zum Militärattaché der DDR – Eine Laufbahn im Kalten Krieg“ (2015).

Wolfgang Kerner

Oberstleutnant a.D., Dr. rer. mil., Dipl.-Ing., Jahrgang 1936 Wolfgang Kerner wurde nach dem Abitur 1954 Angehöriger der bewaffneten Kräfte, besuchte die Nachrichten-Offiziersschule der Volkspolizei See in Parow und wurde zum Offizier ernannt. Von 1956 bis 1958 war er Zugführer an der Funkmess-Schule in Oranienburg. Er absolvierte ein Studium an der Artillerie-Funktechnischen Akademie der sowjetischen Streitkräfte in Charkow, das er 1964 als Diplom-Ingenieur abschloss. Bis 1966 war er als Offizier in der Ausbildungsabteilung im Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung eingesetzt. Im gleichen Jahr wurde er zur Militärakademie „Friedrich Engels“ in Dresden versetzt, wo er als Fachlehrer für Technik im Lehrstuhl Fla-Raketentruppen unterrichtete. 1981 wechselte er in den Lehrstuhl Taktik höherer Verbände der Luftverteidigung und promovierte zum Dr. rer. mil. Wolfgang Kerner schied am 30. Sep-tember 1990 aus dem aktiven Dienst aus. Bis Ende der 1990er Jahre war er bei einem Unternehmen für Sicherheitstechnik beschäftigt. Seit 1999 ist er im Ruhestand. Wolfgang Kerner ist Mitherausgeber der Bücher „Der Fla-Raketenkomplex S-300 in der NVA“ (2011), „Krieg am Himmel“ (2014) und „Paraden und Rituale der NVA“ (2015).

 

Erstellt: 06.08.2019 - 05:51  |  Geändert: 07.08.2019 - 06:36

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