Wir Herrenmenschen. Unser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte. Von Bartholomäus Grill

Wie uns das Denken der Kolonialzeit noch immer prägt - eine packende Geschichtsreportage zur aktuellen Debatte.

Die deutschen Kolonien - dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern.

ISBN 978-3-8275-0110-3     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistische Erbe: Das Herrenmenschentum prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den "bedrohlichen Afrikanern" oder "hilflosen Entwicklungsländern" wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration. Eine packende historische Reportage - und zugleich ein Debattenbuch von höchster Aktualität.

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Inhalt und Leseprobe des Verlags

Töten und Rauben für den Kaiser. Vor über 100 Jahren haben die Deutschen Afrika kolonialisiert. Afrikakorrespondent Bartholomäus Grill hat jahrzehntelang auf dem schwarzen Kontinent nach den Verbrechen des Deutschen Kaiserreichs recherchiert und darüber ein schonungslos offenes Buch geschrieben. → Stuttgarter Nachrichten 31.05.2019

„Ein Schritt weg vom Herrenmenschentum“. Ein Gespräch mit Batholomäus Grill → Deutschlandfunk Kultur 23.03.2019

Die langen Schatten deutscher Raub- und Ausbeutungszüge. Rezension von Christoph Schreiner → Pfälzischer Mekrur 22.03.2019

Schonungslose Geschichte des Kolonialismus. Rezension von Günther Wessel → Deutschlandfunk Kultur 13.03.2019

Der Autor:

Bartholomäus Grill, 1954 in Oberaudorf am Inn geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte. Ab 1993 berichtete er als Korrespondent der ZEIT aus Afrika, seit Anfang 2013 ist er Afrika-Korrespondent des SPIEGEL, wo er zuletzt über den Tod Nelson Mandelas schrieb. Bei Siedler ist sein Bestseller Ach, Afrika (2003) erschienen. 2006 wurde er für eine Reportage über den Tod seines Bruders mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

 

Recherchierte deutsche Kolonialvergangenheit | Spiegel-Korrespondent Bartholomäus Grill
SWR1 Leute Youtube 28.03.2019

 

Erstellt: 02.06.2019 - 10:43  |  Geändert: 30.08.2019 - 21:13

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