»Notstandsgesetze von Deiner Hand« Von Gudrun Ensslin und Bernward Vesper

Anfang 1968, Gudrun Ensslin verläßt Bernward Vesper und zieht mit ihrem sieben Monate alten Sohn Felix zu Andreas Baader. Bald darauf brennen in Frankfurt zwei Kaufhäuser; Baader, Ensslin und Thorwald Proll werden als mutmaßliche Brandstifter verhaftet, Felix ist bei Vesper, die Geschichte der RAF nimmt ihren Lauf.In keinem anderen Dokument kommt man ihrer Entstehung so nah, wie in den hier erstmals vollständig veröffentlichten Briefen, die Vesper und Ensslin bis zu ihrer bedingten Freilassung und Flucht Mitte 1969 gewechselt haben.

ISBN 978-3-518-12586-1     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Nach allen Glorifizierungen und Pathologisierungen, Verfilmungen und Deutungen besteht nun die Möglichkeit, sich am Original ein eigenes Urteil zu bilden, Epochales und Banales, Mythos und Historie unvoreingenommen zu sondieren und einen großen, tragischen Liebes-Brief-Roman zu entdecken, der zugleich Realität war.

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Leseprobe des Verlags

In den Briefen selbst geht es um politische Fragen nur am Rande – nicht zuletzt deshalb, weil das Wissen um die Zensur das freie Schreiben behinderte. Rezension von Annette Vowinckel → H/SOZ/KULT 13.03.2010

Schweigen wäre zu heroisch. Der Briefwechsel des RAF-Mitglieds Gudrun Ensslin und Bernward Vesper zeigt eine zerrüttete Liebe, die an der radikalen Ideologie zugrunde ging. Rezension von Ruben Donsbach → die ZEIT 04.12.2009

 

Erstellt: 26.05.2019 - 06:31  |  Geändert: 17.06.2019 - 16:31

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