Wolfszeit. Von Harald Jähner

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019
Harald Jähners große Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit zeigt die Deutschen in ihrer ganzen Vielfalt: etwa den "Umerzieher" Alfred Döblin, der das Vertrauen seiner Landsleute zu gewinnen suchte, oder Beate Uhse, die mit ihrem "Versandgeschäft für Ehehygiene" alle Vorstellungen von Sittlichkeit infrage stellte; aber auch die namenlosen Schwarzmarkthändler, in den Taschen die mythisch aufgeladenen Lucky Strikes, oder die stilsicheren Hausfrauen am nicht weniger symbolhaften Nierentisch der anbrechenden Fünfziger. Das gesellschaftliche Panorama eines Jahrzehnts, das entscheidend war für die Deutschen und in vielem ganz anders, als wir oft glauben.

ISBN 978-3-7371-0013-7     26,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Auferstanden aus Ruinen. Harald Jähners "Wolfszeit" erzählt vom Alltag der Deutschen zwischen 1945 und 1955. Rezension von Thomas E. Schmidt → die ZEIT 29.03.2019

Die Deutschen wollten verdrängen und feiern. Harald Jähner hat den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse erhalten. In „Wolfszeit“ beschäftigt er sich mit der Zeit unmittelbar nach dem Krieg bis hinein in die frühe Bundesrepublik − mit überraschenden Ergebnissen. → Deutschlandfunk Kultur 22.03.2019

taz Studio [Buchmesse Leipzig 2019] zu „Wolfszeit“ von Harald Jähner → Youtube 24.03.2019

 

Erstellt: 19.04.2019 - 07:11  |  Geändert: 07.02.2020 - 08:35

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