Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur. Anleitung zum Selberdenken in verrückten Zeiten. Von Alexander Unzicker

Über die Kunst, sich nicht selbst zu täuschen Was auch immer in den Nachrichten kommt, eines ist sicher: Wir scheitern zunehmend daran, uns ein objektives Bild der Realität zu machen. Während uns die „Breaking News“ aus aller Welt in Atem halten, entziehen sich entscheidende Veränderungen unserer Aufmerksamkeit: Digitalisierung, Überwachung, die enger werdenden Grenzen der Meinungsfreiheit. Der Physiker, Jurist und Kognitionsforscher Alexander Unzicker analysiert die Herausforderungen für unser Denken im postfaktischen Zeitalter und schafft Orientierung im großen Durcheinander. Vor allem aber fordert er von uns allen mehr Mut, den eigenen Verstand zu gebrauchen – auch ohne fremde Anleitung.

ISBN 978-3-86489-244-8     22,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Summa Summarum mit Alexander Unzicker: Verschwörungstaktiken – und wie man sie erkennt → RT Deutsch Youtube 15.04.2019

Dr. Unzicker empfiehlt: Nachrichtendiät Nachdem ich vor einer Woche hier schon einen Abgesang auf Medienrealität angestimmt habe (in einer Rezension von „Der Krieg vor dem Krieg“ von Ulrich Teusch), gibt es nun doch einen Grund zum Weitermachen. Wieder geht es um ein Westend-Buch (diesmal von Alexander Unzicker), wieder geht es im Medienkritik. So richtig und so gut vieles von dem ist, was der Autor dort beobachtet, so nötig sind diesmal doch Einordnung und Relativierung. Von Michael Meyen → Medienrealität 10.04.2019

„Diese schleichenden Entwicklungen sind schlimmer als mancher Skandal“  Sehen, denken und handeln: Darauf wird es ankommen, wenn wir als Bürger nicht Opfer einer Medienberichterstattung werden wollen, die nach zweierlei Maß misst. Sehen, denken und handeln: Darauf kommt es an, wenn wir als Bürger verstehen wollen, was sich um uns herum wirklich an politischen Entwicklungen vollzieht. Das findet Alexander Unzicker, Physiker und Jurist, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie es uns gelingen kann, von der Flut an Informationen, die sich jeden Tag ihren Weg durch die Medien bahnt, nur das wirklich Relevante aufzunehmen. Im Interview mit den NachDenkSeiten verweist auf Unzicker auf die Gefahr, dass wir als Bürger die „langsamen Verschiebungen des Wertessystems“ nicht wahrnehmen stellt einen „besorgniserregenden Zustand“ im Hinblick auf die Irrationalität im Denken fest. Von Marcus Klöckner. → Nachdenkseiten 07.04.2019

Die Forderung nach dem Nichtgebrauch des Verstandes hat Konjunktur. Im ersten Teil: Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie?" wurde versucht, Gebrauch und Bedeutung des Begriffes zu analysieren. Aber es gibt weitere psychologische und methodische Aspekte, die ein wacher Verstand berücksichtigen sollte. Von Alexander Unzicker → Telepolis 24. 03.2019

Was bedeutet eigentlich Verschwörungstheorie? Gedanken zu Begriff und Verwendung und ein Vorschlag .Verschwörungstheoretiker und deren Gegner werden vielleicht gleichermaßen enttäuscht sein: Hier geht es nicht um die Bewertung einzelner Ereignisse der letzten Jahre, sondern um methodische Fragen zum Begriff "Verschwörungstheorie", der immer häufiger Verwendung findet. Dazu lohnt aber doch ein Blick auf ein Beispiel in der Vergangenheit.  Von Alexander Unzicker → Telepolis 20. März 2019

Der Autor:

Alexander Unzicker ist studierter Jurist und verfolgt zeitgeschichtliche Entwicklungen, über die er neben seiner Physik-Kolumne beim Nachrichtenportal Telepolis ebenfalls schreibt. Sein Hintergrund als Neurowissenschaftler erlaubt ihm einen besonders fundierten Blick auf Probleme, die die Welt heute dem menschlichen Verstand stellt. Sein wissenschaftskritisches Buch „Vom Urknall zum Durchknall“ (Springer Verlag) wurde als „Wissenschaftsbuch des Jahres“ gekürt.

 

Erstellt: 22.03.2019 - 07:09  |  Geändert: 15.04.2019 - 19:35

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