Das terrestrische Manifest. Von Bruno Latour

Eine Serie politischer Unwetter hat die Welt durcheinandergebracht. Die Instrumente, mit denen wir uns früher orientierten, funktionieren nicht mehr. Verstanden wir Politik lange als einen Zeitstrahl, der von einer lokalen Vergangenheit in eine globale Zukunft führen würde, realisieren wir nun, dass der Globus für unsere Globalisierungspläne zu klein ist. Der Weg in eine behütetere Vergangenheit erweist sich ebenfalls als Fiktion. Wir hängen in der Luft, der jähe Absturz droht. In dieser brisanten Situation gilt es zuallererst, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen und sich dann neu zu orientieren. Bruno Latour unternimmt den Versuch, die Landschaft des Politischen neu zu vermessen und unsere politischen Leidenschaften auf neue Gegenstände auszurichten.

ISBN 978-3-518-07362-9     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Jenseits überkommener Unterscheidungen wie links und rechts, fortschrittlich und reaktionär plädiert er für eine radikal materialistische Politik, die nicht nur den Produktionsprozess einbezieht, sondern auch die ökologischen Bedingungen unserer Existenz.

Mehr Infos...

Erdenbürger, erwachet! Jenseits von Rechts und Links: Der französische Theoriestar Bruno Latour verfasst ein „terrestrisches Manifest“, um den Planeten zu retten. Hendrikje Schauer  → Tagesspiegel 11.05.2018

Wissenschaft im Anthropozän : Gewaltig wehrt sich der Boden Von Hannah Bethke - Erfordert der Klimawandel eine neue Beschreibung des Politischen? Bruno Latour bestimmt die Gegenwart als Ort einer neuen geo-sozialen Frage und spricht in Berlin über sein terrestrisches Manifest. → FAZ Aktualisiert am 08.05.2018

Deutschlandfunk Kultur "Das terrestrische Manifest" - Bruno Latour am HKW 06.05.2018 → Podcast ARD Mediathek
 

Erstellt: 02.06.2018 - 09:30  |  Geändert: 02.06.2018 - 11:39

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