Reichtum ohne Gier. Von Sahra Wagenknecht

Reichtum ohne Gier. Von Sahra WagenknechtWie wir uns vor dem Kapitalismus retten. Das neue Buch von Sahra Wagenknecht. "Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden", sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen - von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion - kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter.

ISBN 978-3-593-50516-9     19,95 €  Portofrei     Bestellen
ISBN 978-3-593-50875-7     14,00 €  Portofrei     Bestellen (Aktualisierte Sonderausgabe)

Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden.

Mehr Infos...

  • Sahra Wagenknecht als Theoretikerin des staatsmonopolistischen Kapitalismus Andreas Wehr Eine Antwort, auch an ihre Kritiker → Andreas Wehr
  • "Warum sollen wir uns mit so einer wirtschaftlichen Ordnung abfinden?" Sahra Wagenknecht erklärt im Telepolis-Interview, dass Kapitalismus und Demokratie "nicht zusammenpassen". Sie plädiert für neue Eigentumsformen bei Unternehmen. Von Paul Schreyer → Telepolis 23.04.2016
  • Sahra Wagenknecht im Interview mit Albrecht Müller → Nachdenkseiten 29.03.2015
  • Wagenknechts linke Marktwirtschaft Sahra Wagenknecht beschreibt die Welten der Real- und der Finanzwirtschaft. Die Analyse ist links - aber nicht nur. Der Politikerin geht es auch um die Rettung der Demokratie. Von Peter Gauweiler → SZ 28.03.2016
  • Kann man „Eigentum neu denken“? von Andreas Wehr. → MEZ 15.03.2016


Sahra Wagenknecht fordert

  • - eine andere Verfassung des Wirtschaftseigentums,
  • - die Demokratisierung des Zugangs zu Kapital und
  • - die Entflechtung riesiger Konzerne, deren Macht fairen Wettbewerb und Demokratie zerstört.
  • - Talent und echte Leistung zu belohnen und Gründer mit guten Ideen ungeachtet ihrer Herkunft zu fördern.


Mit ihrem Buch eröffnet Wagenknecht eine politische Diskussion über neue Eigentumsformen und die vergessenen Ideale der Aufklärung. Sie legt eine scharfsinnige Analyse der bestehenden Wirtschaftsordnung vor und zeigt Schritte in ein demokratisch gestaltetes Gemeinwesen, das niemandem mehr erlaubt, sich zulasten anderer zu bereichern.

Inhalt

Vorwort 9

Leistung, Eigenverantwortung, Wettbewerb - Die Lebenslügen des Kapitalismus

Die Schurkenwirtschaft: Ist Gier eine Tugend? 31

Glanz und Verfall: Wie innovativ ist unsere Wirtschaft? 39

Tellerwäscher-Legenden, feudale Dynastien und die verlorene Mitte 53

  • Leistungslose Spitzeneinkommen 53
  • Über die Aussichtslosigkeit des Sparens als Weg zum Kapital 62
  • Erbliche Vorrechte: Der Kapital-Feudalismus 69
  • Aufstieg war gestern. Die "Neue Mitte" ist unten 77

Räuberbarone und Tycoons - Macht statt Wettbewerb 85

  • Industrieoligarchen: Keine Chance für Newcomer 85
  • Abgesteckte Claims: Marktmacht als Innovations- und Qualitätskiller 95
  • Datenkraken: Monopole im Netz 101
  • Die sichtbare Hand des Staates 116

Warum echte Unternehmer den Kapitalismus nicht brauchen 129


Marktwirtschaft statt Wirtschaftsfeudalismus - Grundzüge einer modernen Wirtschaftsordnung

Was macht uns reich? 141

Wie wollen wir leben?163

Wir können anders: Gemeinwohlbanken183

  • Herrscher oder Diener: Welche Finanzbranche brauchen wir?183
  • Wie entsteht Geld?194
  • Geld ist ein öffentliches Gut215

Eigentum neu denken241

  • Eigentumstheorien von Aristoteles bis zum Grundgesetz241
  • Eigentum ohne Haftung: Der Clou des Kapitalismus253
  • Unabhängiges Wirtschaftseigentum: Innovativ, sozial, individuell264

Anmerkungen 289

 

 

 

 

Erstellt: 23.03.2016 - 17:28  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:18

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