Oroppa
Roman
Auf der Shortlist des Internationalen Literaturpreises 2026: Das schwindelerregende, preisgekrönte Debüt von Safae el Khannoussi - ein Taumel aus Wut, Schmerz und Hoffnung
»Oroppa« ist der europäische Roman der Stunde: Salomé Abergel, eine jüdisch-marokkanische Künstlerin und ehemalige politische Dissidentin, verschwindet überraschend auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Ein loser Kreis von Außenseitern mit ganz unterschiedlichen Migrationsgeschichten begibt sich auf ihre mysteriöse Spur.
Von Salomés verlassenem Haus in Amsterdam führen die Wege nach Paris, Tunis, Casablanca - und tief ins Herz der eigenen Sehnsüchte.
»Absolut originell, großartig und beeindruckend, voller markanter Charaktere und atemberaubender Prosa.« (Boekblad)
»Oroppa« ist ein schwindelerregender, exzessiver Roman, der alle Grenzen ins Wanken bringt.
Rezension
„Oroppa“ ist ein arabisches Wort für Europa; der Kontinent von außen betrachtet: Das Europa der Unzugehörigen, ein ungastliches Land: Davon erzählt Safae el Khannoussis Debütroman: Aus marokkanischer Perspektive ist Europa kein Zufluchtsort, auch wenn es viele Nordafrikaner dorthin verschlagen hat. Von außen betrachtet wirkt der europäische Kontinent eher mitleiderregend. „Oroppa“ – so lautet das arabische Wort für Europa, das diese Gefühlslage beschreibt und das dem Debütroman der in Marokko geborenen und in Amsterdam aufgewachsenen Autorin Safae el Khannoussi den Titel gegeben hat. [Podcast 4:09] Von Jörg Magenau SWR 17.04.2026
Weitere Pressestimmen
»Ein so packendes wie virtuoses Stück Literatur.« Stefan Michalzik, Frankfurter Rundschau, 24.03.26
»Wenn die neue europäische – oder besser: ›oroppäische‹ – Literatur so aussieht, dann bitte mehr davon!« Mladen Gladic, Welt am Sonntag, Literarische Welt, 08.03.26
»Safae el Khannoussi ist ein widerspenstiger literarischer Wurf gelungen.« Timo Posselt, Neue Zürcher Zeitung, 18.05.26
»Ein unbändiger, aberwitziger Roman.« Jörg Magenau, rbb, radio3, 16.02.26
»›Oroppa‹ sprengt Grenzen und begeistert durch seinen rauschhaften Sog.« Dagmar Kaindl, Buchkultur, Februar 2026
»Safae el Khannoussis Roman ist wild und widerspenstig. Eine Entdeckung im deutschsprachigen Raum.« Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 17.02.26
»Safae el Khannoussi führt uns weit über die Grenzen Europas hinaus in eine Erzählung migrantischer Erfahrungen hinein. Gleichzeitig webt sie die marokkanische Geschichte geschickt und humorvoll ein.« Sonja Dawson, Der Spiegel, 06.03.26
Pressenotizen Perlentaucher
Autoreninfos
Übersetzt von
Stefanie Ochel übersetzt Literatur aus dem Englischen und Niederländischen, zuletzt Romane von Valentijn Hoogenkamp, Lieke Marsman, Tomi Obaro, Nina Polak und Angelo Tijssens. Hanser Literaturverlage (06.06.2026)