Datenspeichergebäude. Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Bedeutung und räumlicher Präsenzlosigkeit. Von Katharina Neubauer

Die baulichen Ausprägungen digitaler Daten bleiben meist im Verborgenen. Katharina J. Neubauer hat alle Datenspeichergebäude von Google und Facebook in Europa bereist und leistet eine architektonische und räumliche Annäherung an diese Bauten. Durch die direkte Konfrontation mit den Gebäuden wird man sich ihrer Existenz, ihrer Ausmaße und zugleich ihrer Präsenzlosigkeit bewusst. Gebäude, die eine enorme gesellschaftliche Bedeutung haben, aber nicht dafur gedacht sind, betrachtet und verstanden zu werden - die Autorin hat sie beobachtet und in Form von Fotos und Zeichnungen festgehalten.

ISBN 978-3-86859-737-0     38,00 €  Portofrei     Bestellen

Ausgangspunkt für die Forschung ist die räumliche Veränderung der Speicherung von Information aufgrund fortschreitender Digitalisierung und die damit verbundene Abwanderung von Daten in den digitalen Raum. Zum einen steht Architektur als Disziplin selbst und zum anderen die gebaute Umwelt unter dem Einfluss einer omnipräsenten Informatisierung. Gemeint ist eine Durchdringung aller Lebensbereiche mit der Erzeugung und Nutzung von digitalen Informationen.

Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, welche typologischen Konsequenzen folgen, wenn gesellschaftliche Tätigkeiten, die bisher an physisch definierten Orten stattfanden in virtuelle Räume verlagert werden? Die notwendigen physischen Strukturen, um die Massen digitaler Informationen zu speichern, in Form von Datenspeichergebäuden erscheinen selbstverständlich und finden bisher im architektonischen Diskurs wenig Beachtung.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

Die Autorin: 

Kaktharina Neubauer forscht an der TU Berlin unter Prof. Ralf Pasel (2022)

 

Erstellt: 18.04.2022 - 10:57  |  Geändert: 18.04.2022 - 10:58

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