Kanaky. Auf den Spuren von Alphonse Dianou. Ein Bericht. Von Joseph Andras

Joseph Andras zeichnet in seinem "fulminanten Buch" (L'Humanité) das Porträt eines außergewöhnlichen Mannes, des kanakischen Unabhängigkeitskämpfers Alphonse Dianou.

Bis heute gehört die südpazifische Inselgruppe Neukaledonien zu Frankreich. Um den kanakischen Unabhängigkeitskämpfer Alphonse Dianou, der dort bei einer vom französischen Militär blutig beendeten Geiselnahme ums Leben kam, ranken sich die widersprüchlichsten Legenden. Joseph Andras beginnt nachzuforschen, er reist an den Ort des Geschehens, trifft Dianous Witwe, Vertraute und Zeitzeugen. Seine Notizen, Gespräche und Begegnungen verbindet er zu einem augenöffnenden Text, der in den Kern eines hier kaum bekannten Konflikts dringt. Voller literarischer Kraft erzählt Andras von einer schillernden Figur des antikolonialen Widerstands, von einer verdrängten Kultur und einem Land, zerrissen im Kampf für einen unabhängigen Staat: Kanaky.

ISBN 978-3-446-26913-2     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Nachwort von Claudia Hamm.

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Leseprobe des Verlags

Ehrenrettung eines Freiheitskämpfers. Kanak heißen die angestammten Einwohner von Neukaledonien, das bis heute französisches Territorium ist. Joseph Andras erzählt von einer blutig missglückten Protestaktion und davon, wie zäh das koloniale Denken in Frankreich fortwirkt. Von Sigrid Löffler → Deutschlandfunk Kultur 06.04.2021

Warum habt ihr das getan? Joseph Andras holt die Opfer und Gegner der französischen Kolonialpolitik aus dem Schatten. In seinem Buch "Kanaky" erzählt er vom Freiheitskämpfer Alphonse Dianou aus Neukaledonien. → SZ 15.03.2021

Der Autor:

Joseph Andras wurde 1984 geboren und lebt in der Normandie. Für seinen Roman Die Wunden unserer Brüder (Hanser, 2017) wurde er mit dem Prix Goncourt für das beste Romandebüt ausgezeichnet.

 

Erstellt: 12.03.2021 - 08:23  |  Geändert: 05.08.2021 - 05:44

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