Schatten des Kaiserreichs. Die Reichsgründung von 1871 und ihr schwieriges Erbe. Von Eckart Conze

Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles das Deutsche Kaiserreich proklamiert. Es konstituierte sich ein Nationalstaat, dessen Deutung und Erbe heute wieder stärker umstritten sind. Hat sich Deutschland damals auf einen „Sonderweg“ in die Moderne begeben? Wie demokratisch war der nationale Staat? War in der Reichsgründung der Weg zum Ersten Weltkrieg bereits angelegt? Was verbindet 1871 und 1933, Versailles und Auschwitz? Kann sich die Außenpolitik der Bundesrepublik an der Machtpolitik des Reiches orientieren? In welchem Verhältnis steht die Berliner Republik zum Nationalstaat von 1871?

ISBN 978-3-423-28256-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Eckart Conzes scharf gedachte und brillant formulierte Analyse gibt Antworten auf diese Fragen, leuchtet die Hintergründe aktueller geschichtspolitischer Debatten aus und bezieht engagiert Stellung: „Es gibt nichts zu feiern.  Das Reich von 1871, es ist vergangen. Das Deutschland der Gegenwart steht nicht in seiner Tradition.“

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Der Autor:

Echart Conze zählt zu den profiliertesten deutschen Zeithistorikern. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte des deutschen Adels, die internationale Politik vom 18. bis ins 21. Jahrhundert, der Versailler Vertrag und die Geschichte der Bundesrepublik. Dass er keine Scheu vor großen Debatten hat, hat er als Mitautor von „Das Amt und die Vergangenheit“ bewiesen.

 

Erstellt: 02.01.2021 - 08:22  |  Geändert: 02.01.2021 - 08:23

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