Zwischen den Zeiten. Die späten Jahre der DDR. Von Gunnar Decker

Ein neuer Blick auf die DDR der 80er Jahre.

Die Biermann-Ausbürgerung hatte die DDR-Gesellschaft 1976 in eine Melancholie gestürzt, aus der sie 1985 mit Michail Gorbatschow erwachte. Jetzt kehrte die Utopie zurück. Vor allem Intellektuelle, Künstler und Aussteiger aller Art lebten sie. Dem westlichen Siegerblick nach 1990, der die Geschichte der Ostdeutschen bis heute dominiert, entgeht zumeist dieser Emanzipationsprozess, der lange vor 1989 einsetzte. Umso mehr scheint hier eine Korrektur nötig: die Aneignung der eigenen – höchst widersprüchlichen – Geschichte durch die Akteure dieser Geschichte.

ISBN 978-3-351-03740-6     28,00 €  Portofrei     Bestellen


»Brilliant und unterhaltsam erzählt.«, FAZ über "1965. Der kurze Sommer der DDR"

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Inhaltsverzeichnis

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Presse:

»Das Buch ist interessanter, als der Titel vermuten lässt. Denn Decker erzählt. Es ist kein langweiliger wissenschaftlicher Vortrag, sondern eine bunte und prall gefüllte Kiste voller Erinnerungen, die wir gemeinsam mit ihm auspacken.« (14.12.2020)

»Eine reiche, differenzierte Literatur- und Kunstlandschaft in so detaillierter Darstellung - das gab es bislang nicht. Wie im Buch Zusammenhänge und Widerstände ausgelotet werden, ist einzigartig.« (29.11.2020)

»(Ein) schillernde(r) Roman von der DDR-Literatur, von dem wir einige der wichtigsten Kapitel hier lesen können.« (05.11.2020)

»Der Autor entwirft ein Kaleidoskop des künstlerisch-intellektuellen Milieus in den Zeiten des untergehenden Sozialismus in der DDR und der Sowjetunion.« (10.10.2020)

»Da gräbt Gunnar Decker etwas aus in vielen Einzelheiten, fügt es zusammen und hütet sich doch vor einem starren Bild.« (06.10.2020)

»Gunnar Decker riskiert einen anderen Blick auf 1980er Jahre der DDR.« (26.09.2020)

»Auf beeindruckende Weise bewegt sich Decker durch die Kulturgeschichte Ost, in der er mehr als 50 heute völlig unbekannte Autoren, Filme und Bücher dem Vergessen entreißt.« (22.09.2020)

»Ein detailreicher, liebevoller Rückblick auf das Ringen um die Utopie.« (22.09.2020)

Der Autor:

Gunnar Decker, 1965 in Kühlungsborn geboren, wurde in Religionsphilosophie promoviert. Er lebt als Autor in Berlin, veröffentlichte vielfach gelobte Biographien unter anderem zu Hermann Hesse, Gottfried Benn und Franz Fühmann sowie das Geschichtsbuch »1965. Der kurze Sommer der DDR«. Weiter ist er Filmkritiker und Redakteur der Zeitschrift »Theater der Zeit«. 2016 wurde er mit dem von der Berliner Akademie der Künste verliehenen Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Ernst Barlach – Der Schwebende. Eine Biographie.“

 

Erstellt: 02.01.2021 - 06:57  |  Geändert: 02.01.2021 - 06:58

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