Der Verfassungsstaat in der Corona-Krise. Von Jens Kersten, Stephan Rixen

Die Covid-19-Pandemie bedroht weltweit Leben und Gesundheit vieler Menschen, die Zahl der Todesopfer ist hoch. Um die medizinische Versorgung sicherzustellen, ist das öffentliche Leben in Deutschland radikal eingeschränkt worden. Massive Grundrechtseingriffe und eine wirtschaftliche Rezession sind die Folge. Das Buch bietet eine kompakte Analyse aller wesentlichen verfassungs-, verwaltungs-, europa- und internationalrechtlichen Aspekte des staatlichen Handelns in der Corona-Krise: Erleben wir einen Ausnahmezustand?

ISBN 978-3-406-76012-9     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Wie weit lassen sich Eingriffe in Freiheit und Gleichheit rechtfertigen? Verschiebt sich die Macht zwischen Parlament und Exekutive? Versagt der Föderalismus? Bewährt sich der Sozialstaat? Ist Solidarität jenseits des Nationalstaats eine Illusion? In der Corona-Krise werden die Konturen eines Pandemie-Krisenrechts erkennbar, das zur Normalität des Verfassungsstaats gehört.

Vorteile auf einen Blick:

- fundierte Analyse der Grundrechtseingriffe durch staatliche Maßnahmen, die in der Corona-Krise getroffen werden
- Veranschaulichung der Herausforderungen der Staatsstrukturprinzipien der Demokratie, des Rechts-, Bundes- und Sozialstaats in der Krisenbewältigung

Dieses Buch zeigt verfassungskonforme Wege aus der Krise und erforderliche Reformen auf. Für alle mit dem Verfassungsrecht befasste Juristen, Historiker, Politologen und allen an verfassungsrechtlichen Themen Interessierten.

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Inhaltsverzeichnis

Interview mit den Autoren

Die Autoren:

Stephan Rixen ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer an der Universität Bayreuth und Mitglied des Deutschen Ethikrates.

Jens Kersten ist seit 2008 Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

 

Erstellt: 01.10.2020 - 06:12  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:55