Der Verrückte in den Dünen. Über Utopie und Literatur. Von Uwe Timm

Eine inspirierende, kluge Reflexion über die Kraft der Utopie.

Utopien haben Uwe Timm zeit seines Lebens beschäftigt: in seinem literarischen und essayistischen Werk ebenso wie auf seinen Reisen. Im vorliegenden Band geht Uwe Timm der Frage nach, welch philosophische, künstlerische und gesellschaftlich gestaltende Kraft der utopische Gedanke heute noch entfaltet. Er beleuchtet das utopische wie dystopische Moment in Klassikern der Weltliteratur, erzählt von einer Reise nach Paraguay und untersucht gegenwärtige Aspekte utopischen Denkens im öffentlichen Bereich, etwa bei Graffitikünstlern.

ISBN 978-3-462-05441-5     20,00 €  Portofrei     Bestellen

In Uwe Timms brillanten Betrachtungen und Erzählungen behauptet sich die Utopie als Verteidigung eines besseren Zusammenlebens, gegen alle Versuche, sie in ein System zu pressen oder ideologisch zu diskreditieren. Sie setzt die Kraft der Wünsche frei und somit die Kraft für die Zukunft.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

»Ich habe eine ziemliche Wut im Bauch.« Über das Schreiben in der Möglichkeitsform, Aufbrüche und Utopien, politische Arbeit im Roman und in der KP, kleine Schritte und die Hoffnung der Vernunft. Ein Gespräch mit Uwe Timm Interview: Detlef Grumbach → junge Welt 11.07.2020

Der Autor:

Uwe Timm, geb. 1940 in Hamburg, lebt in München und Berlin. Sein Werk erscheint seit 1984 bei Kiepenheuer & Witsch in Köln, u. a.: »Heißer Sommer« (1974), »Morenga« (1978), »Der Schlangenbaum« (1986), »Kopfjäger« (1991), »Die Entdeckung der Currywurst« (1993), »Rot« (2001), »Am Beispiel meines Bruder« (2003), »Der Freund und der Fremde« (2005), »Halbschatten« (2008), »Vogelweide« (2013), »Ikarien« (2017)

 

Erstellt: 13.07.2020 - 07:30  |  Geändert: 02.12.2020 - 17:56

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