Perfektionismus. Wenn das Soll zum Muss wird. Von Raphael M. Bonelli

Perfektionismus ist die Modekrankheit unserer Zeit, sagt der Wiener Psychiater Raphael M. Bonelli in seiner brillant geschriebenen Gesellschaftsanalyse, die zugleich eine augenzwinkernde "Anleitung" zum Unperfektsein ist.
Selten war ein psychologisches Sachbuch so aktuell: Perfektionismus ist eine Psychologie der Ängste, Lebenslügen und überzogenen Anspruchshaltungen.
"Ob in der Erziehung, der Ehe oder im Job - immer wollen wir alles richtig machen. Und dabei auch noch gut aussehen. Doch oft scheitern wir an den eigenen Ansprüchen." In seinem psychologischen Ratgeber schildert Raphael Bonelli in über 50 teils tragikomischen, teils erschütternden Patienten-Geschichten aus der eigenen Praxis, wie Perfektionisten ticken.

ISBN 978-3-426-30145-6     9,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Wiener Psychiater zeichnet ein Bild heutiger Seelennöte, von Ängsten, falschem Ehrgeiz und Lebenslügen, um aufzuzeigen, dass glücklich ist, wer sich in seiner ganzen Fehlerhaftigkeit, Durchschnittlichkeit und Gewöhnlichkeit selbst annehmen kann. Zutreffender kann eine Psychologie für den Alltag nicht sein!
Raphael M. Bonelli, geboren 1968, ist ein österreichischer Psychiater und Neurowissenschaftler an der Sigmund Freud Universität in Wien. Er ist Universitäts-Dozent für Psychiatrie, Facharzt für Neurologie, Doktor der gesamten Heilkunde, Doktor der medizinischen Wissenschaften und systemischer Psychotherapeut.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Presse:

"Das Buch, das zum Nachdenken anregt." (DONNA, 01.08.2015)

"Der Stil ist eloquent und pointiert, oft humorvoll. Immer wieder weist Bonelli mit feiner Ironie den Weg aus dem Wust psychiatrischer Kategorien." (www.cicero.de, 01.01.2015)

"Perfektionismus ist das Einfallstor zum Unglücklichsein, meint der Psychiater und Psychotherapeut Raphael Bonelli und beschreibt, welche unbewussten Glaubenssätze einen perfektionistischen Menschen leiten." (Psychologie Heute, 01.01.2015)

"'Das Ja zu den eigenen Schwächen ist der Königsweg zum Glück', lautet das Fazit des Buchs. Die Lektüre kann auf dem Weg dabei helfen." (www.derstandard.at, 17.11.2014)

"Im Gegensatz zu vielen populären Ratgebern, die zu hohe Ansprüche oder unrealistische Ziele als Ursache des Problems ansehen, trennt Bonelli glasklar zwischen dem Streben nach Vollkommenheit und krankmachendem Perfektionismus." (BIO Austria, 06.12.2014)

"[...] vielleicht als erster Schritt zur Selbsterkenntnis für perfektionistische Leser." (Kölnische Rundschau, 07.11.2014)

"Sein Einfühlungsvermögen, das gekonnt und flüssig nieder zu schreiben, als auch die Fallbeispiele sind sehr gelungen und werden vielen Lesern, ganz gleich ob Laie, oder Profi, sehr hilfreich sein. Ein wirklich sehr gelungener Ratgeber, der wirklich sehr zu empfehlen ist." (Das Schreibstübchen (Blog), 01.11.2014)

"Der Wiener Psychologe und Neurowissenschaftler Raphael M. Bonelli (...) ermutigt uns zu mehr Unvollkommenheit. Für ihn ist das der Weg in ein glückliches Leben." (Happinez)

"Bonelli zeichnet ein Bild heutiger Seelennöte, von Ängsten, falschem Ehrgeiz und Lebenslügen, um aufzuzeigen, das nur de glücklich ist, der sich in seiner ganzen Fehlerhaftigkeit und Durchschnittlichkeit selbst annehmen kann." (Wiener Lehrerzeitung)

"Wer Lust hat, den Blickwinkel zu verändern, und einen Anstoß braucht." (myself)

Der Autor:

Raphael M. Bonelli, geboren am 10. September 1968 in Schärding (Österreich), ist ein österreichischer Psychiater und Neurowissenschaftler an der Sigmund Freud Universität in Wien. Er ist Universitäts-Dozent für Psychiatrie, Facharzt für Neurologie, Doktor der gesamten Heilkunde, Doktor der medizinischen Wissenschaften und systemischer Psychotherapeut.

Nach dem Medizinstudium von 1986 bis 1993 an der Universität Wien folgte 1994 seine Promotion mit einer Dissertation über Bipolare affektive Störung, 1995 bis 2002 die Facharztausbildung für Neurologie, 1996 bis 2005 die Psychotherapieausbildung in systemischer Therapie. Er spezialisierte sich ab 1997 auf die neuropsychiatrische Erkrankung Chorea Huntington. Zwischen 2003 und 2006 erfolgte Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie an der Medizinischen Universität Graz. 2004 war er Visiting Fellow der Harvard Medical School in Boston (USA) im Brain Imaging Center des McLean Hospital. Er ist Preisträger der ÖGPB für klinische Psychiatrie 2004. 2005 habilitierte sich Bonelli im Fach Psychiatrie. Im selben Jahr war er Visiting Fellow der University of California, Los Angeles (UCLA). 2006 wurde er Facharzt für Psychiatrie. 2011 wurde er als Leiter der Forschungsgruppe Neuropsychiatrie an die Sigmund Freud Universität Wien berufen.

Bonelli ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen im Grenzbereich von Neurologie und Psychiatrie mit dem Forschungsschwerpunkt demenzielle Erkrankungen. Aufgrund seiner internationalen Publikationstätigkeit ist er seit 2001 zunehmend Peer Reviewer prominenter internationaler wissenschaftlicher Journale sowie des Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, der Telethon Foundation (Italien) und des Wellcome Trust (UK). Bonelli entwickelte an der University of California, Los Angeles (UCLA) mit Jeffrey Cummings ein neues Klassifikationssystem für subkortikale Demenzen und analysierte im Rahmen dieser Kooperation die neurobiologische Basis dieser Störungen. Aufgrund seiner Forschungsarbeit ist er 2005 als jüngster Österreicher in die GaM-Bestenlisten der deutschsprachigen Medizin für das Fach Psychiatrie aufgenommen worden. Als Direktor des interdisziplinären und interreligiösen „Instituts für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) in Wien hat er seit 2007 Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten in einen wissenschaftlichen Dialog mit Philosophen, Theologen und Religionswissenschaftler gebracht.

 

Erstellt: 27.05.2020 - 08:52  |  Geändert: 27.05.2020 - 08:54

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