17.07.2026

Corona als Brandbeschleuniger der gesellschaftlichen Spaltung

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Sechs Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie analysiert der Journalist und Buchautor Volker Rekittke, welche Rolle Medien bei der gesellschaftlichen Spaltung gespielt haben und warum eine echte Aufarbeitung bis heute ausbleibt.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
14min 14s
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Erstellt: 25.07.2026 - 13:47  |  Geändert: 25.07.2026 - 13:50

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Warum hat die Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten in den Corona-Jahren ihre Kontrollfunktion gegenüber Staat und Konzernen kaum noch wahrgenommen?

Corona wäre die Stunde eines investigativen, kritischen Journalismus gewesen, der die Protagonisten mit unbequemen Fragen konfrontiert: Weltgesundheitsorganisation, Unternehmen wie Biontech/Pfizer, Regierungen und Behörden wie das Paul-Ehrlich-Institut. Es wäre die Stunde von Journalisten gewesen, die beharrlich dranbleiben, die offizielle Äußerungen hinterfragen, die es für möglich halten, dass die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung eines Virus mehr schaden als nützen, dass es deutlich mehr Impfschäden geben könnte, als offiziell verlautbart. Doch leider kam es anders.

Wie könnte es nun weitergehen mit der Vierten Gewalt? Welche Rolle nehmen die neuen, häufig oppositionellen Medien dabei ein, und wie steht es um die Fünfte Gewalt, das sich emanzipierende Publikum?