09.02.2026

Strategie- und Aktionsberatung der Friedensbewegung am 1. Februar 2026

Remote Video URL

auf YouTube (09.02.2026) 1:20:20

0:00:00 Intro mit Bild von der Demonstration am 03.10.2025 in Berlin 
0:00:10 Einleitender Text zu dieser Beratung und zum Film - 3 Folien 
0:02:17 Einleitende Moderation Wiebke Diehl und Jutta Kausch-Henken 
0:07:05 Lühr Henken, Initiative 'Nie wieder Krieg', Friedensanalytiker 
0:14:32 Ralf Krämer, Initiative 'Nie wieder Krieg', Gewerkschaftssekretär 
0:26:32 Ankündigung der vier Co-Referentinnen und Referenten 
0:26:50 Ute Rippel-Lau, IPPNW , Ärztin 
0:35:18 Joachim Guilliard., Friedensvernetzung Süd-West 
0:44:05 Phil Werring, aktiv in den Initiativen "Schulstreik gegen Wehrpflicht" 
0:50:10 Dr. Jörn Riecken, IG Bau Agrar und Umwelt 
0:58:21 Eröffnung der Diskussion durch die Moderierenden 
0:58:39 Protokoll / Wiedergabe der Themen und Vorschläge in der Diskussion - 8 Text-Folien 
1:06:30 Schlussrunde / abschließende Bemerkungen von Lühr Henken und Ralf Krämer 
1:17:23 Abschluss mit weiteren Hinweisen

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In der Diskussion unserer Beratung ergriffen insgesamt weitere 36 Personen aus unterschiedlichen Zusammenhängen in der Friedensbewegung das Wort. Deren Debattenbeiträge und Aktionsvorschläge sind in 8 Text-Folien zusammengefasst, die ab Minute 0:58:39 dieses Filmberichts zu sehen sind.

Diese Protokollnotizen, wie auch die umfangreichen Hinweise im Chat-Raum der Veranstaltung, sind ebenfalls auf unserer Webseite dokumentiert.

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https://nie-wieder-krieg.org/strategi...

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Zu finden ist dort auch das im Vorwege der Beratung veröffentliche Diskussionspapier sowie weiteres Material zur Strategie- und Aktionsdebatte in der Friedensbewegung. Ebenfalls sind dort auch die Input-Beiträge der Referierenden als PDF-Dateien abrufbar.

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Eingeladen wurde zu dieser Aktionsberatung mit folgendem Text:

Wir blicken auf ein Jahr zurück, das aus Protest gegen den Gaza-Krieg Einhunderttausend Menschen auf die Straßen in Berlin brachte. Eine so starke Solidarität für Palästina hat Deutschland noch nie erlebt. Gestärkt wurde die Friedensbewegung zudem durch die Demonstrationen am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart mit zusammen 35.000 Teilnehmenden und, was hoffungsvoll stimmt, durch den selbst organisierten Streik- und Protesttag von Schülerinnen und Schülern gegen die Wehrpflicht am 5. Dezember mit 55.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dies sind wichtige Erfahrungen, auf die wir im vor uns liegenden Jahr aufbauen können. 2026 wird noch herausfordernder als 2025, die Fragestellungen noch drängender, die Verabredungen noch notwendiger.

2025 bescherte uns eine Weichenstellung für die massive Aufrüstung Deutschlands und der NATO in Europa – vor allem auf Pump. Der Plan, bis 2029 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für Militärausgaben im engeren Sinne ausgeben zu wollen, wird diese gegenüber 2024 (bzw. innerhalb von fünf Jahren) fast verdoppeln – auf etwa 170 Milliarden Euro. Der Schuldenberg treibt die Zinslast im Bundeshaushalt so hoch, dass dann fast jeder sechste Steuer-Euro des Bundes für Zinsen draufgeht. Der Spielraum für Sozialleistungen wird massiv eingeschränkt. Sozialer Kahlschlag droht. Die Hochrüstung soll Russland in die Enge treiben, möglichst ruinieren. Eine Atommacht Russland, die ohnehin konventionell gegenüber NATO-Europa zurückliegt und zudem durch Mittelstreckenwaffen aus Deutschland strategisch bedroht werden soll. Im Zuge der von Deutschland angeführten Aufrüstung droht nach flächendeckenden Musterungen die Wehrpflicht und der Aufbau einer europäisierten Atommacht. Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA wirft Fragen nach Kräfteverschiebungen auf dem Globus auf – nicht nur in Europa, sondern vor allem in Asien und Lateinamerika. Die Vielzahl der Anforderungen und die Brisanz der Entwicklungen verlangen nach Beratung, strategischen Festlegungen und Aktionen.

Die Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder“ lädt daher herzlich ein zu einer Strategie- und Aktionskonferenz, online, am Sonntag, den 1. Februar 2026, 11 bis 14 Uhr.

Wir schlagen vor zu diskutieren, was wir tun können, um:

   den Ukrainekrieg möglichst schnell und auch nachhaltig zu beenden und der Kriegspropaganda entgegenzutreten,
   in Gewerkschaften und Kirchen den Widerstand gegen Aufrüstung und Sozialabbau zu unterstützen,
   mitzuhelfen, den Aktionstag der Jugendbewegung gegen die Wehrpflicht am 5. März 2026 gesamtgesellschaftlich zu verbreitern,
   Pläne, Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren, zu verhindern,
   US-Absichten eines Regime-Change in Venezuela zu vereiteln ...


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Wer regelmäßiger zu solchen Veranstaltungen eingeladen und zu den Aktivitäten der Friedensbewegung informiert bleiben möchte, den empfehlen wir den Bezug unseres Newsletter. Dieser kann über unsere Webseite bestellt werden:

https://nie-wieder-krieg.org/newslett...

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Initiative 'Nie wieder Krieg - Die Waffen nieder'
09.02.2026

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 20min 20s

Erstellt: 18.07.2026 - 15:21  |  Geändert: 18.07.2026 - 15:32

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