25.06.2026

BRICS im Spiegel der russischen Außenpolitik Mit Felix Jaitner

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Medienpräsenz

In dieser Folge sprechen wir im Rahmen unserer Kooperation mit der Z. – Zeitschrift Marxistische Erneuerung über die neue Märzausgabe (Nr. 145) zum Schwerpunkt BRICS+. Zu Gast ist Felix Jastner, der im Heft den Beitrag „BRICS im Spiegel der russischen Außenpolitik" veröffentlicht hat.

Was ist BRICS eigentlich? Ein Alternative zum Westen oder nur loses Bündnis von Interessen? Und welche Rolle spielt Russland darin? Wir diskutieren, wie die russische Elite auf BRICS blickt und wie sich das russische Verhältnis zu BRICS+ von der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 bis zum Krieg um die Ukraine entwickelt hat. Was auch ökonomisch durch die westlichen Sanktionen dabei in den russischen Beziehungen zu den BRICS+-Staaten verändert? 

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
45min 40s
Ereignisdatum
25.06.2026
Videoautoren

Erstellt: 27.06.2026 - 06:41  |  Geändert: 27.06.2026 - 06:43

verwendet von

Editorial:

Die »regelbasierte Weltordnung« ist am Ende. Das ist nicht neu, seit dem Weltwirtschaftsforum von Davos 2026 aber offiziell. Ursache ist nicht die erpresserische Taktik der Trump-USA: Die ehemalige Supermacht hat schon immer ihre Interessen rücksichtslos durchgesetzt. Trump mag dies auf eine aggressivere Art tun als frühere US-Präsidenten, mehr aber auch nicht. Verändert hat sich die Interessenslage. Der ›Westen‹ musste realisieren, dass die Weltordnung der liberalen Märkte den Aufstieg neuer Konkurrenten aus dem Globalen Süden nicht verhindert hat. Die »ehemaligen Hinterländer des Kapitals« (Luxemburg) erkennen die Oberhoheit des Westens nicht mehr an, gehen ihre eigenen (kapitalistischen) Wege. Das wollen die ›Vorderländer‹ des Kapitals nicht akzeptieren und instrumentalisieren die Außenwirtschaftsbeziehungen zu machtpolitischen
Zwecken – dem können auch ›Freunde‹ zum Opfer fallen. Ausdruck veränderter internationaler Kräfteverhältnisse ist der politisch-ökonomische Machtzuwachs der BRICS-Gruppe, ...