30.01.2021

Jahresauftakt 2021 der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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In diesem Video äußert sich Sahra Wagenknecht anlässlich des Jahresauftakts 2021 der Linksfraktion im Bundestag zur aktuellen politischen Lage, dem Management der Corona-Pandemie und den Perspektiven für das Wahljahr. Sie kritisiert die zunehmende soziale Spaltung und fordert eine grundlegende Kurskorrektur in der Wirtschafts- und Gesundheitspolitik.

Zeitmarken

  • [00:32] – Analyse der aktuellen Lage: Soziale Spaltung durch die Corona-Maßnahmen.
  • [01:22] – Wagenknechts persönliche Pläne und die Bedeutung direkter Kommunikation mit den Bürgern.
  • [02:14] – Nutzung digitaler Medien und Kritik an der Privatisierung im Gesundheitssektor.
  • [03:09] – Der Zusammenhang zwischen Pflegenotstand und den Auswirkungen der Pandemie.
  • [03:54] – Kritik an der „Schwarzen Null“ und Forderung nach einer Vermögenssteuer.
  • [04:45] – Fehlende Ausstattung der Gesundheitsämter und Probleme bei der Datenerfassung.
  • [05:53] – Perspektiven für einen Politikwechsel und Einschätzung zu Koalitionsmodellen (Rot-Rot-Grün).
  • [07:01] – Kritische Auseinandersetzung mit den Positionen der Grünen.
  • [07:34] – Bedingungen für Regierungsbeteiligungen: Keine Aufgabe von Grundpositionen (Krieg, Sozialabbau).
  • [08:44] – Persönlicher Ausblick auf die Bundestagswahl und die Arbeit in der Fraktion.
Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
10min 8s
Videoautoren

Erstellt: 04.03.2026 - 06:17  |  Geändert: 04.03.2026 - 06:17

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Urban, divers, kosmopolitisch, individualistisch - links ist für viele heute vor allem eine Lifestylefrage. Politische Konzepte für sozialen Zusammenhalt bleiben auf der Strecke, genauso wie schlecht verdienende Frauen, arme Zuwandererkinder, ausgebeutete Leiharbeiter und große Teile der Mittelschicht. Ob in den USA oder Europa: Wer sich auf Gendersternchen konzentriert statt auf Chancengerechtigkeit und dabei Kultur und Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerungsmehrheit vernachlässigt, arbeitet der politischen Rechten in die Hände. Sahra Wagenknecht zeichnet in ihrem Buch eine Alternative zu einem Linksliberalismus, der sich progressiv wähnt, aber die Gesellschaft weiter spaltet, weil er sich nur für das eigene Milieu interessiert und Diskriminierung aufgrund sozialer Herkunft ignoriert.