Geschmack. Von Giorgio Agamben

»Die Frage, auf die das Schöne (und der Geschmack als ›Wissen des Schönen‹) hinausläuft, ist also die Frage nach dem Subjekt des Wissens: Wer ist das Subjekt des Wissens? Wer weiß?« Geschmack und Wissen teilen sich eine gemeinsame sprachliche Wurzel: ›sapere‹. Von dieser Herkunft ausgehend entfaltet Giorgio Agamben eine abendländische Vergessensgeschichte, in der das Wissen dem Genuss über lange Zeiten entfremdet wird, um erst im 18. Jahrhundert wieder in ein Verhältnis gesetzt zu werden. Wie lassen sich ein Wissen, das nicht genießt und ein Genuss, der nicht weiß, analysieren? Warum spaltet sich die Erkenntnis in diese beiden Antipoden auf?

ISBN 978-3-88396-386-0     12,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Der Autor:

Giorgio Agamben, geboren 1942, lehrt heute als Professor für Ästhetik an der Facoltà di Design e Arti der Universität Iuav in Venedig, an der European Graduate School in Saas-Fee sowie am Collège International de Philosophie in Paris. Sein Werk ist in zahlreiche Sprachen übersetzt. Im S. Fischer Verlag sind zuletzt erschienen ›Nacktheiten‹ (2010), ›Höchste Armut. Ordensregeln und Lebensform‹ (2012), ›Das unsagbare Mädchen. Mythos und Mysterium der Kore‹ (2012, gemeinsam mit Monica Ferrando), ›Opus dei. Archäologie des Amts‹ (2013), ›Die Macht des Denkens‹ (2013), ›Stasis. Der Bürgerkrieg als Paradigma‹ (2016) sowie ›Die Erzählung und das Feuer‹ (2017).

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Erstellt: 04.05.2020 - 07:37  |  Geändert: 04.05.2020 - 07:38

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