Mörderisches Finale. NS-Verbrechen bei Kriegsende 1945. Von Ulrich Sander

Kurz vor der Befreiung wurden im Frühjahr 1945 tausende Nazigegner "ausgeschaltet". Gegen deutsche und ausländische Antifaschisten wie gegen Wehrmachtssoldaten, die sich am Wahnsinn nicht mehr beteiligen oder ihm ein Ende bereiten wollten, wurde ein groß angelegter Mordfeldzug in Gang gesetzt, um einen antifaschistischen Neubeginn nach dem Krieg im Keime zu ersticken. SS, Gestapo, aber auch einfache NSDAP-Mitglieder, Volkssturmmänner und Hitlerjungen nahmen teil an Massakern im Ruhrkessel, an Erschießungen in vielen Städten und Dörfern, am Mord an Gefangenen aus KZs und Zuchthäusern auf Todesmärschen, an Standgerichten gegen Deserteure.

ISBN 978-3-89438-734-1     16,90 €  Portofrei     Bestellen

Die Verbrechen in der allerletzten Phase des Krieges waren sowohl örtliche Amokläufe als auch Teil der Nachkriegsplanungen des deutschen Faschismus. Ulrich Sander bilanziert das Ausmaß der Verbrechen, um die Opfer dem Vergessen zu entreißen und die Täter zu benennen. In dieser zweiten, erheblich erweiterten Auflage liefert er eine - wenn auch noch immer unvollständige - Gesamtdarstellung dieser Vorgänge. Mit einem Personenregister.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Vorwort zur überarbeiteten Ausgabe

Personenverzeichnis

Der Autor:

Ulrich Sander, *1941. Journalist und freier Autor. Bundessprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN - BdA). Zahlreiche Bücher und Zeitschriftenbeiträge.

 

Erstellt: 16.04.2020 - 06:27  |  Geändert: 16.04.2020 - 06:28

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