Friedrich Engels oder: Wie ein Cotton-Lord den Marxismus erfand. Hrsg. Michael Krätke

Ist von Friedrich Engels die Rede, denkt man an Karl Marx; umgekehrt ist das seltener der Fall. Engels selbst sprach von sich als der "zweiten Violine". Mehr als eine Handvoll Engels-Biografien gibt es bis heute nicht, kein Vergleich mit dem Rummel um Marx und den Konjunkturen der Marx-Industrie. Im Marxismus-Leninismus wurde aus den Freunden Marx und Engels eine Art heilige Zweifaltigkeit. Dabei hat es die Doppelperson der parteimarxistischen Heiligenlegenden nie gegeben.

ISBN 978-3-320-02368-3     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Beide Männer waren starke Charaktere. Und eins ist gewiss: Ohne Engels hätte es Marx nie gegeben. Michael Krätke holt Friedrich Engels aus dem Schatten von Marx und zeichnet seine eigenständige und einflussreiche Rolle nach. Überfällig, 200 Jahre nach Engels Geburt.

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der Freitag, Buch der Woche

Friedrich, der Große. Vordenker Kapitalist, früher Feminist, Kommunist und fast Öko-Sozialist. Engels wird 200 Jahre alt. Was wäre der Marxismus ohne ihn? Von Michael Krätke → der Freitag 18.11.2020

Friedrich Engels auf Wikipedia

 

Erstellt: 04.04.2020 - 07:06  |  Geändert: 18.11.2020 - 22:37

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