Die rechtschaffenen Mörder. Von Ingo Schulze

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020

Wie wird ein aufrechter Büchermensch zum Reaktionär - oder zum Revoluzzer? Eine aufwühlende Geschichte über uns alle.
Norbert Paulini ist ein hoch geachteter Dresdner Antiquar, bei ihm finden Bücherliebhaber Schätze und Gleichgesinnte. Über vierzig Jahre lang durchlebt er Höhen und Tiefen. Auch als sich die Zeiten ändern, die Kunden ausbleiben und das Internet ihm Konkurrenz macht, versucht er, seine Position zu behaupten. Doch plötzlich steht ein aufbrausender, unversöhnlicher Mensch vor uns, der beschuldigt wird, an fremdenfeindlichen Ausschreitungen beteiligt zu sein.

ISBN 978-3-10-390001-9     21,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Geschichte nimmt eine virtuose Volte: Ist Paulini eine tragische Figur oder ein Mörder?
Auf fulminante Weise erzählt Ingo Schulze von unserem Land in diesen Tagen und zieht uns den Boden der Gewissheiten unter den Füßen weg.

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Leseprobe des Verlags

Presse

ein Sinnbild für unsere schnellebige Zeit (Luzia Stettler, SRF Kultur, 22.03.2020)

Man sollte das unbedingt lesen (Barbara Vinken, 3sat Buchzeit, 15.03.2020)

Ingo Schulze [...] hat [...] das vielleicht wichtigste deutschsprachige Buch des Jahres vorgelegt. (Linn Penelope Micklitz, Der Sonntag, 15.03.2020)

›Die rechtschaffenen Mörder‹ von Ingo Schulze zeigt, was Romane immer noch können, wenn der Autor ein mitreißender Erzähler ist (Brigitte Neumann, Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris), 15.03.2020)

Ingo Schulze ist ein rechtschaffener und raffinierter Autor. Beides fließt aufs Schönste zusammen in diesem Roman (Ulrich Kühn, NDR Kultur, 12.03.2020) 

ein höchst verblüffendes Unternehmen, bei dem am Ende nichts mehr so ist, wie es anfangs scheint (Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung, 07.03.2020)

ein klarsichtiges und wahrhaftiges Buch (Oliver Creutz, Stern, 05.03.2020)

ein herausfordernder Roman, der den Leser zwischen Nähe und Distanz zur Hauptfigur Paulini, [...] hin- und herwirft. Und ihn gleichzeitig mit einer wunderschön erzählten Geschichte versöhnt. (Sabine Zaplin, Bayern5, Kulturnachrichten, 04.03.2020)

hat man dieses Buch zugeschlagen, arbeitet es energisch in einem weiter. Neben seiner sprachlichen Solidität und gestalterischen Kraft liegt darin sein größter Wert. (Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten, 04.03.2020)

eine künstlerisch-virtuose Warnung vor der Illusion, dass Bildung, Kultur und Geist vor Gewalt und Barbarei schützen. (Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 01.03.2020)

Das Namenspiel gehört zur literarischen Strategie des wendungsreichen Romans, der im besten Sinne verunsichern möchte und sehr geschickt literarische und politische Gewissheiten in Frage stellt. (Carsten Otte, SWR 2, 01.03.2020)

Das neue Buch schwankt zwischen den Welten, erzählt auf unsicherem Grund, das ist seine große Qualität. (Volker Weidermann, Der Spiegel, 29.02.2020)

In seinem ebenso gegenwärtigen wie politisch wesentlichen und spannenden Gesellschaftsroman hat Ingo Schulze [...] keine einfachen Antworten parat. (Christina Borkenhagen, Der Freitag, 27.02.2020)

Der neue Roman [...] wird [...] der ideale Stoff für eine literarisch-politische Debatte sein. (Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 29.12.2019)

Der Autor:

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005), die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie der Roman »Adam und Evelyn« (2008). Zuletzt erschienen vor allem Essays und Reden, »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Herbst 2017 erschien der Roman »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst«, für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Ingo Schulzes Werk wurde auch mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt.

Ingo Schulze auf Wikipedia

Ingo Schulze im Interview bei der virtuellen Buchmesse
MDR KULTUR Youtube 14.03.2020

Erstellt: 30.03.2020 - 06:46  |  Geändert: 30.03.2020 - 06:51

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