Z - Anatomie eines politischen Mordes. Regie Costa Gavras

Eine pazifistische Versammlung der Opposition wird von der Regierung boykottiert und der Redner, ein prominenter Universitätsprofessor, kommt ums Leben. Die Polizei würde den Vorfall am liebsten vertuschen, sieht sich aber durch den öffentlichen Druck gezwungen, eine Untersuchung des Todesfalles einzuleiten. Dabei nimmt der junge Untersuchungsrichter seine Aufgabe ernster als es den Regierenden lieb ist. Er findet heraus, dass der Professor einem weitreichenden Komplott zum Opfer fiel...

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Das Politkino der Gegenwart ähnelt in seiner Harmlosigkeit ein wenig einem Abend beim politischen Kabarett, bei dem sich ein schein-engagiertes Publikum von stilistisch eloquenten Conférenciers noch einmal die Meinung bestätigen lässt, die es ohnehin schon hatte. Dass es auch ganz anders, bissig, intelligent, unversöhnlich und formal wagemutiger geht, wird klar, wenn man sich mit dem Werk des legendären Regisseurs Costa-Gavras beschäftigt, dessen Meisterwerk „Z" bis heute unerreicht ist im Olymp des Politthrillers. → filmstarts.de ohne Datum

"Nichts ist gewaltiger als das Bild." Jury-Präsident Constantin Costa-Gavras über politisches Kino, Europas Migranten – und seinen Respekt vor der Wirklichkeit. → der Tagesspiegel 07.02.2008

 

Gegenüber dem Berliner "Tagesspiegel" erklärte Costa-Gavras: "Als ich 'Z' drehte, war ich von Hass gegen das Obristenregime erfüllt. Warum hasst man etwas? Weil es das bedroht, was man liebt. Hass ist ein gutes Gefühl. Aber man muss ihn kontrollieren und in etwas Kreatives verwandeln." → Blickpunkt:Film 01.01.1970

Presse:

„[…] inszenierte Costa-Gavras einen spannenden, engagierten, hochemotionalen und teilweise wütend polemischen Politthriller, der eindringlich die Gefahren einer Verfilzung von Staats- und Gruppeninteressen beschwört.“ film-dienst

„Der als spannungsgeladener Thriller inszenierte Film verzichtet bewußt auf dokumentarische Wiedergabe zugunsten einer allgemein gehaltenen Anklage gegen Gesinnungsterror und korrumpierter Machtausübung. Zum Besuch geeignet ab 16 Jahren.“ Evangelischer Film-Beobachter: Kritik Nr. 23/1970

"Costa-Gavras hat seine Anklage gegen Terror und Unterdrückung effektvoll wie einen Krimi in Szene gesetzt." (Reclams Filmführer)

"Sehenswert." (Lexikon des internationalen Films)

der Film auf Wikipedia

Costa Gavras auf Wikipedia

Trailer 1

Trailer 2

 Z - 1969 MIKIS THEODORAKIS - FULL SOUNDTRACK → Kurt Kafka Youtube 10.06.2016

 

Erstellt: 08.03.2020 - 09:50  |  Geändert: 16.10.2020 - 07:14

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