Stille Berge. Von Sunao Tokunaga

Stille Berge“, Berlin 1954, schildert auf Basis des Toshiba-Streiks den Kampf der Arbeiter und Bauern aus Suwa. Der Roman wurde in andere Sprachen übersetzt und fand große Anerkennung in der Sowjetunion als Beispiel japanischer Literatur der Fünfzigerjahre: „August 1945… Wie auf ein Kommando hören im Bezirk Nagano die Schornsteine der zahlreichen Werke und Fabriken rund um den Suwasee zu rauchen auf. Der Krieg ist aus – Japan hat kapituliert. Die Fabriken, die in Kasernen umgewandelten Schulen und Verwaltungsgebäude, an deren Fenstern noch die Verdunkelungsrollos hängen, die Bahnhöfe, die Luftschutzeinrichtungen auf den Straßen, die Flakstellungen an den Berghängen - all das hebt sich trübe und hässlich wie Schutt, den die Flut an Land gespült hat, gegen die hell schimmernde Wasserfläche ab.“ (aus dem 1. Kapitel)

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„Stille Berge“ von Sunao Tokunaga. Rezension. → Japanische Literatur 31.08.2014

 

Erstellt: 09.12.2019 - 07:04  |  Geändert: 09.12.2019 - 07:19

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