Überreichtum. Von Martin Schürz

Der antike Philosoph Platon verstand unter "Überreichtum" exzessiven Reichtum, der nicht glücklich mache, weil er nicht tugendhaft sei. Das Thema dieses Buches ist also alt, doch es wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Denn die weltweite Vermögenskonzentration ist enorm und soziale Ungleichheit ein beständiges Problem.

Wie Vermögen verteilt wird, ist keine private Frage. Sie geht alle etwas an.

ISBN 978-3-593-51145-0     24,95 €  Portofrei     Bestellen

Martin Schürz führt uns die Zahlen vor Augen, erklärt, was problematisch am Überreichtum ist. Gerade Gefühlszuschreibungen sind für die Akzeptanz der Privilegien der Überreichen bedeutsam: Neid und Hass werden vorwiegend den Armen als Laster zugeschrieben, Großzügigkeit und Mitleid den Überreichen als Tugenden. Wer eine gerechte Gesellschaft will, muss zuerst verstehen, wie Vermögenskonzentration wahrgenommen wird. Denn Überreichtum gefährdet die Demokratie und die politische Gleichheit.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe bei Google Books

„Überreichtum ist ungerecht und unmoralisch.“ Interview Martin Schürz sieht die Besitzer riesiger Vermögen als Bedrohung für die Demokratie. Martin Schürz ist Ökonom und individualpsychologischer Analytiker in Wien. Er arbeitet mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – zugleich erforscht Schürz die Welt der Superreichen und wie deren Macht die Demokratie zerstören kann. → der Freitag 11.03.2020

Der Autor:

Dr. Martin Schürz ist Ökonom und individualpsychologischer Analytiker in Wien. Er forscht seit mehr als zwei Jahrzehnten zur Vermögensverteilung in Europa und ist Lektor an der Wirtschaftsuniversität in Wien. 2015 erhielt er den Progressive Economy Award des Europäischen Parlaments.

 

Erstellt: 02.12.2019 - 07:42  |  Geändert: 11.03.2020 - 15:15

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