Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte. Von Joachim Radkau

Die Ökologie ist das Signum unseres Zeitalters. Joachim Radkaus grandioses Buch lässt die neue Ära zum ersten Mal in ihrer ganzen Vielgestaltigkeit und globalen Bedeutung erfahrbar werden. Das Buch berichtet über ausschlaggebende Ereignisse und Erfahrungen wie die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl genauso wie über den Mythos des deutschen "Waldsterbens" und beleuchtet die Zusammenhänge mit anderen historischen Strömungen. Es erzählt sowohl von spiritueller Suche und herausragenden Momenten als auch von Institutionalisierung und Bürokratisierung. Es porträtiert zentrale Initiativen wie Friends of the Earth oder Greenpeace und charismatische Vorkämpferinnen wie Rachel Carson, Petra Kelly und die Chinesin Dai Qing.

ISBN 978-3-406-61372-2     29,95 €  Portofrei     Bestellen

Überhaupt zeigt Joachim Radkau, welch zentrale Rolle und beinahe mythisches Potential Frauen in der Umweltbewegung zukommt. Seine souverän erzählte und glänzend aufgebaute Darstellung macht klar: Trotz mancher bizarrer Episoden ist die Umweltbewegung die neue, wahre Aufklärung unseres Zeitalters; die fließende Vielfalt und immer neue Vernetzung der Motive unterscheidet sie von allen früheren großen Bewegungen der Geschichte.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

«Es gehört zur Political Correctness, sich zum Glauben an den Klimawandel zu bekennen. In Wahrheit nimmt man ihn nicht ernst.» Niemand hat sich intensiver mit der Geschichte der ökologischen Bewegung beschäftigt als der deutsche Historiker Joachim Radkau. Im Gespräch erklärt er, warum er auf Greta Thunberg hofft, wie er zum Kernkraftgegner wurde und warum es in der Klimadebatte mehr Toleranz braucht. → NZZ 24.11.2019

Presse:

"(...) ein phänomenales Standardwerk über die Entwicklung der „Großmacht“ Umweltbewegung." Klaus Joachim Greiner, Publik-Forum, 24. Februar 2012

Die Zeit, 29. Dezember 2011 "Joachim Radkau, Professor der Geschichte in Bielefeld, durchforstet in 'Die Ära der Ökologie' mit der Ruhe des Wissenschaftlers die Ideengeschichte des Naturschutzes, hier ist kein Copy-and-paste-Gehaste oder kopfloses Zusammengestoppel, sondern sorgfältiges Nachdenken über Spinozas Naturkult, Queen Victorias Liebe zu den Vögeln, den Environmentalismus der amerikanischen Ostküste oder den Fischschutz vor den griechischen Inseln und wie das wohl alles zusammengehört." Susanne Mayer, Die Zeit, 29. Dezember 2011

"Joachim Radkau ist beides: Ein Mann mit Herz und ein vorzüglicher Wissenschaftler. Seine Geschichte der Ökologie im 20. Jahrhundert ist denn auch beides: Gnadenlose Bestandsaufnahme der Verwüstungen, die der Mensch der Umwelt antut, und Entwurf eine ökologischen Ökumene, die sich in der Welt und nicht in Wolkenkuckucksheim verwirklichen lassen könnte. (...) Fabelhaft." Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 12. Dezember 2011

Literaturen, Mai/Juni 2011 "(...) brillante Globalgeschichte (...). Ökologie ist das Signum unseres Zeitalters. Und endlich liegt nun auch eine globale Analyse der ökologischen Bewegungen vor. Joachim Radkaus monumentale Studie 'Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte' ist eine teilnehmende Beobachtung der Aktivitäten und Kämpfe von Umweltschützern in aller Welt. Sie ist auch eine Begriffsgeschichte der Ökologie und eine Darstellung und Kritik der Organisationsformen, die sich ökologische Bewegungen gegeben haben. Diese Betrachtungen stellt Radkau auf einem Niveau an, das seit Lenins, Rudi Dutschkes und Hans Jürgen Krahls Überlegungen zur Organisationsfrage im Klassenkampf nicht mehr gegeben hat." Cord Riechelmann, Literaturen, Mai/Juni 2011

"Radkau gelingt es, die Geschichte der Ökologie gleichzeitig lehrreich und unterhaltsam und doch angenehm unaufgeregt zu schildern." Katja Wilke, Deutschlandradio Kultur, 1. Mai 2011

"Es gibt (…) mit Radkaus großem Wurf jetzt ein Buch, mit dem sich jeder Leser einen Einblick über die globale Situation von Umweltbewegung und Öko-Ära verschaffen kann. Der Text ist lebendig geschrieben und bietet souveräne Ansätze für weiterführende Lektüren und Engagements. (…) [Ein] markantes Dokument für das, was der Autor selbst die ökologische Geistesgegenwart nennt." Saarländischer Rundfunk, SR 2 KulturRadio, BücherLese, 2. April 2011

"Die Ära der Öko-Bewegung: Joachim Radkau beschreibt sie mit all ihren Verzweigungen, ihren Leistungen und Irrwegen – stets unterhaltsam, kritisch und bissig. Er liefert eine profunde und unterhaltsame Lektüre, für jene, die bereits in der Materie stecken. Und für alle historisch Interessierten. Denn das Buch ist vor allem eins: Eine imposante Weltgeschichte der grünen Bewegung." Sonja Ernst, Deutschlandfunk, 28. März 2011

"(...) eine höchst lesenswerte Weltgeschichte der Umweltbewegung (...). Der Autor darf als einer der originellsten deutschen Historiker gelten. Das Buch hütet sich vor Vereinfachung. Statt die Polemiken des Atomkonflikts fortzuschreiben, reflektiert es lieber ausführlich über die Wirkungsweise von Feindbildern. Radkaus (...) 'Weltgeschichte' (...) beschwört die kreativen Kräfte des vernetzten Denkens und bietet Aufklärung im besten Sinne. Darüber hinaus bereitet sie auf Zielkonflikte der Zukunft vor, denen gegenüber die jüngere Vergangenheit harmlos erscheint. Dirk van Laak, Die Zeit, 17. März 2011

"Das Buch ist ein opus mirandum, ein zu bewunderndes Werk. Eine Weltgeschichte aus der Sicht der Ökologie. Das brilliert von profunder Sachkenntnis und kritischer Kompetenz." Rupert Neudeck, sonnenseite.com, März 2011

Joachim Radkau auf Wikipedia

 

Erstellt: 28.11.2019 - 12:22  |  Geändert: 18.12.2019 - 17:16

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