Sabotierte Wirklichkeit. Oder: Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird. Von Marcus B. Klöckner

Sagen Medien, "was ist"? Eindeutig: nein! Der Bruch mit der Realität ist in Teilen des Journalismus längst die bestimmende Konstante. Insbesondere in den Zentren der tonangebenden Medien ist ein Journalismus entstanden, der mehr und mehr Züge einer Glaubenslehre trägt. Zuerst werden die eigenen Glaubensüberzeugungen bedient, dann kommen die Fakten. Die mentale Verbundenheit der Presse mit den Eliten und Machteliten, zeigt sich täglich in der Berichterstattung. Die Wachhunde der Demokratie sind zu den Lordsiegelbewahrern unserer Zeit mutiert.

ISBN 978-3-86489-274-5     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Zu einer fundamentalen Herrschaftskritik, die dringend notwendig wäre, ist dieses Mediensystem nicht mehr in der Lage. In den Medien hat sich, ohne externen Zensor, eine Zensur verfestigt, die Mediennutzer anprangern. Die Konsequenzen aus all dem sind weitreichend - für unsere Demokratie, für uns alle.
Wenn sich Realität und Wirklichkeit widersprechen.

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Inhalt und Leseprobe des Verlags

Die Gatekeeper der Mächtigen. Journalisten stützen das Auseinanderdriften der Gesellschaft, indem sie sich subtil auf die Seite der Herrschenden schlagen. Exklusivabdruck aus „Sabotierte Wirklichkeit“. → Rubikon 28.11.2019

Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird. Sagen Medien, was ist? Eindeutig: nein. Der Bruch mit der Wirklichkeit ist im Journalismus längst eine bestimmende Konstante. Immer wieder ist zu beobachten, wie Medien Wirklichkeit ignorieren, verdrehen, frisieren oder gar gleich erfinden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ zeigt Marcus B. Klöckner anhand vieler Beispiele auf, wie es aussieht, wenn Medien Scheinwirklichkeiten erzeugen, und verdeutlicht, wie in einem System „freier Medien“ eine spezielle Form von Zensur entsteht. Mit weitreichenden Konsequenzen für unsere Demokratie und uns alle. Ein Auszug. → Nachdenkseiten 25.10.2019

Mediale Glaubenskrieger. Die Systemmedien bilden einen argumentativen Schutzwall um die herrschende Ordnung und Politik. Exklusivabdruck aus „Sabotierte Wirklichkeit“. Teil 1/3. Die „Vierte Gewalt“ im Staat hat sich den drei anderen widerstandslos ergeben. Statt „Checks and Balances“ üben sich die Medien im Wegschauen, um ein bestehendes Ungleichgewicht zu zementieren. Dem Konsumenten wird immer nur ein vorselektierter Pool „erlaubter“ Meinungen präsentiert. Scharmützel zwischen verschiedenen Varianten ein- und derselben Grundüberzeugung hypnotisieren die Betrachter und hindern sie daran, grundsätzliche Fragen zu stellen. Journalismus ist heutzutage großenteils eine Kunst des Siebens. Weglassen, Verschleiern und Schönreden sind die Kardinaltugenden journalistischen Hofschranzentums. Grundsätzliche Medienkritik stößt indes bei den Kritisierten auf eine Mauer beleidigter Abwehr. Das Ganze hat mehr mit einer eingeschworenen Glaubensgemeinschaft zu tun als mit der aufrichtigen Suche nach Wahrheit. Marcus Klöckner bietet in seinem Buch eine glänzende Analyse der „herrschenden“ Verhältnisse in den Medien. → Rubikon 24.10.2019

Zensur ohne Zensor. Das neue Buch von Rubikon-Autor Marcus B. Klöckner thematisiert den Anpassungsdruck, die Nachrichtenunterdrückung und die Einseitigkeit im Journalismus. Die nichtakademische Medienkritik wird immer besser. Sie wird vor allem theoretisch — endlich. Albrecht Müller spricht von Propaganda und Manipulation; Rainer Mausfeld kritisiert ein Volk von Lämmern, die schweigen. Mag alles sein. Marcus B. Klöckner geht in seinem Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ noch einen Schritt weiter. Er taucht tief hinein in das journalistische Feld. Was er dort durch die Brille von Pierre Bourdieu sieht, nennt er Zensur. „Echte Zensur“, ganz ohne staatlichen Zensor. → Rubikon 22.10.2019

Journalisten und Politiker: Weltanschaulich eng miteinander verbunden. Die Wächter der Demokratie erblinden zunehmend und werden immer unfähiger, zentrale politische Weichenstellungen zu kritisieren → Telepolis 22.10.2019

Medienkritisches Buch „Sabotierte Wirklichkeit“: Wider die Machteliten Zu viele Journalisten seien zu nah an den Herrschenden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ kritisiert der Medienkritiker Marcus B. Klöckner in SWR2: „Die Denk- und Handlungsschemata sind so relativ einheitlich. Das wird der Realität nicht gerecht“. Klöckner will mit seiner Analyse nicht den Argumenten der neuen Rechten Vorschub leisten. „Die Medienkritik von rechts ist sehr hohl”, so der Autor, „meine Medienkritik kommt erst mal von links“. → SWR2 21.10.2019

 

Sagen Medien, was ist? Eindeutig: nein. Der Bruch mit der Wirklichkeit ist im Journalismus längst eine bestimmende Konstante. Immer wieder ist zu beobachten, wie Medien Wirklichkeit ignorieren, verdrehen, frisieren oder gar gleich erfinden. In seinem neuen Buch „Sabotierte Wirklichkeit“ zeigt Marcus B. Klöckner anhand vieler Beispiele auf, wie es aussieht, wenn Medien Scheinwirklichkeiten erzeugen, und verdeutlicht, wie in einem System „freier Medien“ eine spezielle Form von Zensur entsteht. Mit weitreichenden Konsequenzen für unsere Demokratie und uns alle. Ein Auszug. → KenFM 19.10.2019

Der Autor:

Marcus B. Klöckner studierte Soziologie, Medienwissenschaften und Amerikanistik. Herrschafts- und Medienkritik kennzeichnen seine Arbeit als Journalist und Buchautor.

Ein Standpunkt von Marcus B. Klöckner → KenFM Youtube 19.10.2019

 

Erstellt: 16.10.2019 - 05:06  |  Geändert: 02.12.2019 - 06:09

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