Max, Mischa und die Tet-Offensive. Von Johan Harstad

Max Hansen wächst in Norwegen auf. Genauer: im Stavanger der 80er Jahre, wo die Väter für Monate auf Ölplattformen verschwinden, während die Kinder im Märchenwald Vietnamkrieg spielen. Ein Idyll - bis Max' Familie in die USA emigriert.
Während der Vater nun von Long Island aus um die ganze Welt fliegt und so selten zu Hause ist, dass die Ehe der Eltern daran zu zerbrechen droht, rücken Max und seine ebenso einsame Mutter näher zusammen. Bis Mordecai kommt, der zunächst Max' bester Freund und später ein bekannter Schauspieler wird. Er macht ihn auch mit Mischa bekannt, einer sieben Jahre älteren bildenden Künstlerin. Max und Mischa verlieben sich ineinander. Sie ist es auch, die Max anstiftet, sich auf die Suche nach seinem geheimnisvollen Onkel zu machen, einem Vietnam-Kriegsveteranen, mit dem sein Vater vor langer Zeit gebrochen hat.

ISBN 978-3-498-03033-9     34,00 €  Portofrei     Bestellen 
ISBN 978-3-499-29103-6     18,00 €  Portofrei     Bestellen (Taschenbuch)

Sie finden ihn im Apthorp-Building in Manhattan und ziehen schon bald bei ihm ein. Die unkonventionelle WG, in der man einander mit Großmut und Verständnis begegnet, wird zum Epizentrum des Lebens von Max, Mischa, Mordecai und Onkel Owen. Für einen Moment scheint es, als hätte Max ein Zuhause gefunden...
"Max, Mischa und die Tet-Offensive" ist ein weltumspannender Roman darüber, dass Heimat vor allem in uns ist und Familie eine Frage der Interpretation. Vor allem aber erzählt Johan Harstad eine Geschichte über Haltung, Aufrichtigkeit, Freundschaft und Mädchen, die der Schauspielerin Shelley Duvall ähneln - und wie sehr man sie lieben kann.

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Leseprobe auf Google Books

Einer der aktuell wohl aufsehenserregendsten Romane aus Norwegen ist „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ von Johan Harstad. Der Autor spannt einen weiten Bogen aus dem kleinen, reichen Land Norwegen in die weit entfernte USA und den Vietnamkrieg. Rezension von Peter Urban-Halle → Deutschlandfunk Kultur 26.03.2019

... ein gewaltiges Epos von mehr als 1.200 Seiten, die Geschichte von Max, der als Junge mit der Familie von Stavanger nach New York zieht und sich dort eine neue Heimat suchen muss. Rezension von Agnes Bürig → NDR 07.05.2019

... erzählt nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Freundschafts-, Bildungs-, Künstler-, Kriegs- und Migrationsgeschichte. Über allem schwebt der erste Satz aus Samuel Becketts "Warten auf Godot": "Nichts zu machen." Rezension von Insa Wilke → NRD2 07.04.2019

Bericht aus dem Wolkenkuckucksheim. Krieg, Freundschaft, Kunst und Migration in die USA: „Max, Mischa und die Tet-Offensive“ ist eine glaubwürdige Erzählung über das Leben. Rezension von Eva-Christina Meier → taz 31.03.2019

Presse:

«Der Murakami des Nordens.» Arjen Lubach

«Ein atemberaubender Backstein über Krieg, Liebe, Flucht und Kunst.» Dagbladet

Der Autor:

Johan Harstad, geboren 1979 in Stavanger, veröffentlichte in Norwegen zwei vielbeachtete Erzählbände, bevor dort 2005 sein erster Roman erschien, der in zehn Sprachen übersetzt wurde. Harstad wurde mit dem Ungdommens Kritikerpris, dem Bragepris, dem Ibsenpris und dem Hungerpris ausgezeichnet. Er lebt in Oslo.

 

Erstellt: 04.06.2019 - 05:55  |  Geändert: 10.09.2021 - 11:00

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