MEMORANDUM 2019. Von Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

Das Ende "einer der längsten Aufschwungphasen der Nachkriegszeit" sei nicht in Sicht, so der "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" (SVR) in seinem neuen Jahresgutachten. Alles in Butter also? Nicht ganz. Denn Gefahren drohen - laut SVR - durch sozialpolitische Wohltaten. Den Mindestlohn etwa. Oder von Rentenerhöhungen statt längerer Lebensarbeitszeit. Und auch im internationalen Steuerwettbewerb ist mitzuhalten. Heißt: Entlastung von Profiten, Finanzspekulation, Spitzeneinkommen und großen Vermögen. So nicht, sagt das Memorandum 2019. Wenn nicht umgesteuert wird, stehen wir vor einer neuen Krise.

ISBN 978-3-89438-697-9     18,90 €  Portofrei     Bestellen

Gescheitert sei die Ideologie des Vorrangs von Markt und Wettbewerb gegenüber staatlicher Regulierung. Auf dieser Grundlage entwickelt es seine Alternativen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik im nationalen wie im EU-Rahmen. Es argumentiert für eine Europäisierung der Klima- und Energiewende und für den Einstieg in eine ökologische Steuerreform. Weitere Schwerpunkte: Krankenhaus- und Altenpflegepolitik; Wohnungswirtschaft und kommunaler Wohnungsbau; Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

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Inhaltsverzeichnis

Die Arbeitsgruppe:

Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Gewerkschaften. Ihr jährliches MEMORANDUM stellt einen Gegenentwurf zum Herbstgutachten der »Fünf Wirtschaftsweisen« dar, von denen sich die jeweiligen Bundesregierungen ihren wirtschaftspolitischen Kurs bestätigen lassen. Es ist längst zu einer festen Einrichtung geworden und aus der aktuellen Debatte nicht wegzudenken.

 

Erstellt: 18.05.2019 - 07:09  |  Geändert: 18.05.2019 - 07:09

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